Film und Gespräch Montag, 27. Januar 2020 /
Rostock

Böll-Montagskino: „Nacht und Nebel“ & „Nach Auschwitz“

Datum, Uhrzeit
Mo., 27. Jan. 2020,
17.00 – 18.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
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Veranstalter/in
Landesstiftung Mecklenburg-Vorpommern
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Gespräch mit Prof. Oliver Plessow, Historisches Institut der Uni Rostock

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, der seit 1996 am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, begangen wird, startet das BÖLL-Montagskino bereits um 17 Uhr mit den Dokumentarfilmen „Nacht und Nebel“ (32 min.) und „Nach Auschwitz“ (20 min.).

1955, zehn Jahre nach der Auflösung der Konzentrationslager, entstand Alain Resnais' herausragende Dokumentation „Nacht und Nebel“ über die Verbrechen in den nationalsozialistischen Todeslagern als Warnung vor kollektiver Entmenschlichung und als Aufruf gegen das Vergessen. 2014, fast 70 Jahre nach Kriegsende zeigt Jan Sobotka in seinem Kurzdokumentarfilm „Nach Auschwitz“ den Ort von einer völlig neuen Seite. Auschwitz als Arbeitsplatz, als Ort des Alltags. Die Angestellten beschäftigen sich mit der Erinnerung an den Tod von Millionen von Menschen, entrosten Koffer und Brillen der Opfer, katalogisieren Erinnerungsstücke und führen Touristen durch das Vernichtungslager. Der Film zeigt eine Wirklichkeit, die neben den Grauen, die dort passiert sind, auch existiert.

Mit Prof. Oliver Plessow vom Historischen Institut der Universität Rostock sprechen wir im Anschluss über die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit im Film. Inwieweit prägen filmische Zeugnisse unsere Erinnerungskultur?

in Kooperation mit dem Lichtspieltheater Wundervoll

Moderation: Renate Heusch-Lahl

Ort: li.wu. in der FRIEDA, Friedrichstr. 23, Rostock

Eintritt: frei