Dienstag, 18. Mai 2004 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Braucht Schwerin keine Jugend?

Jugendkulturelle und jugendsoziale Ideen für Schwerin

Sowohl das Land Mecklenburg-Vorpommern als auch seine Kommunen sind gegenwärtig gefordert ihre Kostenstruktur zu überdenken und etliche Titel auf Grund der angespannten Lage zu kürzen, oder gar ganz zu streichen. Dass darunter auch die Jugendpolitik betreffende Ausgaben fallen müssen, versteht sich.<br><br> Jüngste demografische Hochrechnungen für Schwerin besagen, dass in nur zehn Jahren der Anteil der über 60-Jährigen bei mehr als 50 Prozent liegen wird. Die niedrige Geburtenrate und der ungebremste Wegzug Jugendlicher werden verlässlich dafür sorgen, dass dies auch so eintritt.<br><br> Wie wollen und sollten wir also die Schweriner Jugendpolitik gestalten, dass wir zumindest mittelfristig diesen Trend umkehren können? Welche jugendsoziale und jugendkulturelle Infrastruktur benötigt die Stadt, um Mindeststandards Jugendlicher an ihre Lebenskultur zu erfüllen? Wie kann die Stadt die Arbeit der verschiedenen kulturellen und sozialen Vereine und Initiativen unterstützen?<br><br> Mit:<br> - Silke Gajek, KISS e.V. Schwerin<br> - Regina Villwock, Stadtjugendring Schwerin<br> - Thomas Littwin, Verein für Soziale Projekte e.V., Schwerin
Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern