- Mittwoch, 23. Januar 2008 14.00 – 18.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Brave Mädels und echte Kerle? Theorie und Wirklichkeit von Geschlechtsrollen im Rechtsextremismus
Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Das Geschlecht hat eine entscheidende Bedeutung für das soziale und politische
Handeln eines Menschen. Diese sozialwissenschaftliche Grunderkenntnis wird in
den vergangenen Jahren verstärkt in die Auseinandersetzung mit dem
Rechtsextremismus eingebracht. Dabei geht es zum einen darum, die
Geschlechtsstereotype von Frauen und Männer, mit denen rechtsextreme Ideologen
arbeiten, zu erkennen und zu analysieren. Daneben interessiert aber auch die
Praxis der Geschlechterrollen innerhalb des Rechtsextremismus. Zuletzt haben
rechtsextreme Frauen verstärkt Aufmerksamkeit erfahren und zumindest in der
Außendarstellung der Szene deutlich an Bedeutung gewonnen.
Das Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung möchte mit einer Konferenz gleichzeitig und gleichberechtigt nach den Rollen von „Weiblichkeit“ und „Männlichkeit“ im Rechtsextremismus fragen und dabei herausarbeiten, ob es Veränderungen im Geschlechterverhältnis im Rechtsextremismus gibt und wenn ja, wie diese zu bewerten sind. Handelt es sich um einen qualitativen Wandel der Szene, die durch Verweiblichung möglicherweise an Attraktivität gewinnen könnte, oder ist eher von einem Propagandacoup zu sprechen, in dessen Rahmen Frauen zwar öffentlich präsentiert, aber de facto politisch einflusslos bleiben?
In einem zweiten Schritt wird es dann um die Frage einer geschlechtssensiblen Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus gehen: Welche Konzepte dafür liegen bereits vor? Welche Ansätze haben sich in der Praxis mehr oder weniger bewährt? Welche Anreize können Politik und Verwaltung für die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Arbeit in der Rechtsextremismus-Prävention geben? Was benötigen die Aktiven an Unterstützung von Politik, Verwaltung oder anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren?
Wir laden Sie herzlich ein, sich im Rahmen unserer Konferenz an der Debatte über „brave Mädels und echte Kerle“ und die in dieser Gegenüberstellung zum Ausdruck kommenden Geschlechterstereotype im Rechtsextremismus zu beteiligen.
http://www.fes.de/sets/s_ver.htm
Das Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung möchte mit einer Konferenz gleichzeitig und gleichberechtigt nach den Rollen von „Weiblichkeit“ und „Männlichkeit“ im Rechtsextremismus fragen und dabei herausarbeiten, ob es Veränderungen im Geschlechterverhältnis im Rechtsextremismus gibt und wenn ja, wie diese zu bewerten sind. Handelt es sich um einen qualitativen Wandel der Szene, die durch Verweiblichung möglicherweise an Attraktivität gewinnen könnte, oder ist eher von einem Propagandacoup zu sprechen, in dessen Rahmen Frauen zwar öffentlich präsentiert, aber de facto politisch einflusslos bleiben?
In einem zweiten Schritt wird es dann um die Frage einer geschlechtssensiblen Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus gehen: Welche Konzepte dafür liegen bereits vor? Welche Ansätze haben sich in der Praxis mehr oder weniger bewährt? Welche Anreize können Politik und Verwaltung für die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Arbeit in der Rechtsextremismus-Prävention geben? Was benötigen die Aktiven an Unterstützung von Politik, Verwaltung oder anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren?
Wir laden Sie herzlich ein, sich im Rahmen unserer Konferenz an der Debatte über „brave Mädels und echte Kerle“ und die in dieser Gegenüberstellung zum Ausdruck kommenden Geschlechterstereotype im Rechtsextremismus zu beteiligen.