- Freitag, 02. Oktober 2009 – Freitag, 13. November 2009 In meinem Kalender speichern
brüche. Dresden | 1989 | Dresden
Ausstellung im Rahmen von «Himmelweit gleich? Europas ´89»
Himmelweit ist ein Beitrag zur Würdigung der friedlichen Revolutionen von 1989 in Europa. In zuvor undenkbarer Weise brachten unterschiedliche Bürgerbewegungen
vor zwanzig Jahren die staatsozialistischen Diktaturen Ostmitteleuropas zu Fall und bereiteten Pluralismus, Demokratie und Freiheit den Weg. In der Auseinandersetzung mit diesem epochalen Umbruch setzt Himmelweit als internationales Projekt junger Menschen, die 1989 selbst nicht bewusst miterlebt haben, eigenständige Akzente. Studierende aus Dresden, Prag, Wroclaw und Bratislava kombinieren mit ihren Ausstellungen den Blick auf die Transformation ausgewählter Lebenswelten in ihren Städten mit dem Ausblick auf die vielfältigen Horizonte und Pfade, die der Umbruch von 1989 in den verschiedenen Ländern eröffnete.
Die Dresdner Ausstellung brüche. DRESDEN | 1989 | DRESDEN fragt nach den mit dem Jahr 1989 verknüpften Auf- und Umbrüchen, aber auch nach den Ab- und Zusammenbrüchen in der Dresdner Stadtgesellschaft. Sie erfasst die drei Zeitphasen vor, während und nach 1989. Ein Ausstellungsteil behandelt die Entwicklung Dresdens vom ehemaligen «Tal der Ahnungslosen» hin zu einem vernetzten Ort in der globalisierten Medienwelt. Ein anderer vergleicht die politische Funktion und die Inszenierung von Demonstrationen in der Stadt. Ein weiterer Teil betrachtet die Vorbedingungen und Formen des zivilgesellschaftlichen Engagements im «Szene-Viertel» Dresden-Neustadt. Ein Abschnitt widmet sich der bislang ausgeblendeten Geschichte jener Dresdnerinnen und Dresdner, die vor 1989 als so genannte ausländische Vertragsarbeitskräfte in die DDR gekommen waren.
brüche - DRESDEN | 1989 | DRESDEN geht über die bei anderen Ausstellungen und Festveranstaltungen zum 20. Jubiläum von 1989 gängige Konzentration auf Herrschafts- und Widerstandsgeschichte hinaus, ohne den Blick auf den Lebensalltag der Menschen vor 1989 zu verklären. «brüche» handelt auch vom Umbruchsjahr 1989/90 selbst, thematisiert aber den langfristigen Transformationsprozess Dresdens seit den 1980er Jahren bis in die heutige Zeit. Sie stellt den Wandel und die Kontinuitäten im städtischen Leben heraus.
Ruairí O‘Brien, in Dresden lebender Architekt, Künstler und Lichtplaner, hat in Korrespondenzmit «brüche» eine Installation gebaut, die eine weitere Sicht auf «1989» durch den Blickwinkel des Künstlers ermöglicht. Das Objekt «8 windows and 9 doors in light» ist eine persönliche Auseinandersetzung mit den Themen «Wege» und «Möglichkeiten» im universellen Zeitraum. O‘Brien, gebürtiger Ire, kam 1991 aus England nach Deutschland auf der Suche nach dem «Wendezeitgeist.»
Details auf der Sonderseite:
www.himmelweit-gleich.de
In Zusammenarbeit mit
Brücke/Most-Stiftung, Dresden/ Prag
Edith-Stein-Haus, Wroclaw
punkt, Bratislava,
Goethe-Institut Prag
vor zwanzig Jahren die staatsozialistischen Diktaturen Ostmitteleuropas zu Fall und bereiteten Pluralismus, Demokratie und Freiheit den Weg. In der Auseinandersetzung mit diesem epochalen Umbruch setzt Himmelweit als internationales Projekt junger Menschen, die 1989 selbst nicht bewusst miterlebt haben, eigenständige Akzente. Studierende aus Dresden, Prag, Wroclaw und Bratislava kombinieren mit ihren Ausstellungen den Blick auf die Transformation ausgewählter Lebenswelten in ihren Städten mit dem Ausblick auf die vielfältigen Horizonte und Pfade, die der Umbruch von 1989 in den verschiedenen Ländern eröffnete.
Die Dresdner Ausstellung brüche. DRESDEN | 1989 | DRESDEN fragt nach den mit dem Jahr 1989 verknüpften Auf- und Umbrüchen, aber auch nach den Ab- und Zusammenbrüchen in der Dresdner Stadtgesellschaft. Sie erfasst die drei Zeitphasen vor, während und nach 1989. Ein Ausstellungsteil behandelt die Entwicklung Dresdens vom ehemaligen «Tal der Ahnungslosen» hin zu einem vernetzten Ort in der globalisierten Medienwelt. Ein anderer vergleicht die politische Funktion und die Inszenierung von Demonstrationen in der Stadt. Ein weiterer Teil betrachtet die Vorbedingungen und Formen des zivilgesellschaftlichen Engagements im «Szene-Viertel» Dresden-Neustadt. Ein Abschnitt widmet sich der bislang ausgeblendeten Geschichte jener Dresdnerinnen und Dresdner, die vor 1989 als so genannte ausländische Vertragsarbeitskräfte in die DDR gekommen waren.
brüche - DRESDEN | 1989 | DRESDEN geht über die bei anderen Ausstellungen und Festveranstaltungen zum 20. Jubiläum von 1989 gängige Konzentration auf Herrschafts- und Widerstandsgeschichte hinaus, ohne den Blick auf den Lebensalltag der Menschen vor 1989 zu verklären. «brüche» handelt auch vom Umbruchsjahr 1989/90 selbst, thematisiert aber den langfristigen Transformationsprozess Dresdens seit den 1980er Jahren bis in die heutige Zeit. Sie stellt den Wandel und die Kontinuitäten im städtischen Leben heraus.
Ruairí O‘Brien, in Dresden lebender Architekt, Künstler und Lichtplaner, hat in Korrespondenzmit «brüche» eine Installation gebaut, die eine weitere Sicht auf «1989» durch den Blickwinkel des Künstlers ermöglicht. Das Objekt «8 windows and 9 doors in light» ist eine persönliche Auseinandersetzung mit den Themen «Wege» und «Möglichkeiten» im universellen Zeitraum. O‘Brien, gebürtiger Ire, kam 1991 aus England nach Deutschland auf der Suche nach dem «Wendezeitgeist.»
Details auf der Sonderseite:
www.himmelweit-gleich.de
In Zusammenarbeit mit
Brücke/Most-Stiftung, Dresden/ Prag
Edith-Stein-Haus, Wroclaw
punkt, Bratislava,
Goethe-Institut Prag