Donnerstag, 20. September 2007 15.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Buchpräsentation: Die Internationale Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Von den Anfängen bis zum Ende des Ost-West-Konflikts

Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Für die deutschen politischen Stiftungen ist die Förderung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft der Kern ihres politischen Auftrags. Dabei gehen sie von der Überzeugung aus, dass die umfassende gesellschaftliche Teilhabe der Menschen und ihrer Organisationen ein Wesensmerkmal demokratischer Geselschaften ist.

Die Arbeit der politischen Stiftungen ist von Mitte der 50er Jahre bis heute zu einem genuinen Teil deutscher Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik geworden. Sie leisten ihren Beitrag zur Entwicklung einer demokratischen Kultur der internationalen Beziehungen und erweitern die gesellschaftspolitischen Außenbeziehungen der Bundesrepublik Deutschland. Das System der deutschen politischen Stiftungen wird im Ausland mit Interesse beobachtet und wurde seit Beginn der 80er Jahre international vielfach kopiert.

Wie waren aber die Ausgangsbedingungen und die historischen Rahmenbedingungen, unter denen sich dieses `Modell` der deutschen politischen Stiftungen herausbilden konnte? Die Friedrich-Ebert-Stiftung - die älteste der inzwischen sechs parteinahen politischen Stiftungen in Deutschland - hat damit begonnen, ihre geschichtliche Entwicklung `aufzuarbeiten` und sie damit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Erhard Eppler, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit unter drei Bundeskanzlern von 1968 bis 1974, stellt den ersten Band aus der Reihe zur `Geschichte der internationalen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung` vor.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns gemeinsam einen Blick zurückzuwerfen und am Beispiel der Friedrich-Ebert-Stiftung zu verfolgen, wie sich ihre Arbeit im Laufe der Jahre und im Wandel der außen- und entwicklungspolitischen Paradigmen verändert hat.
www.fes.de