Veranstaltung
- Mittwoch, 2. Dezember 2026 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
BÜROKRATOPIA
Wie Verwaltung die Demokratie retten kann
896 Milliarden Euro verschlingt die Bürokratie in Deutschland jedes Jahr – und funktioniert trotzdem oft nicht für die Bürger:innen. So untergraben Überforderung und Ineffizienz der Verwaltung das Vertrauen in den Staat. Doch muss das so bleiben?
In ihrem aktuellen Buch „Bürokratopia“ entwirft die Arbeitsrechtlerin und Verwaltungsexpertin Julia Borggräfe, wie eine gute Verwaltung nicht nur möglich, sondern entscheidend für den Erhalt unserer Demokratie ist. Sie analysiert die Ursachen der aktuellen Misere – von falschen Prioritäten über hemmende Hierarchien bis zum dramatischen Fachkräftemangel – und entwickelt konkrete Lösungsansätze.
Unsere Gäste diskutieren diese Expertise im Abgleich mit politischer Praxis, knappen Kassen und aktuellen Programmen für eine effektive Verwaltungsmodernisierung. Denn ohne eine handlungsfähige, professionelle Verwaltung bleiben demokratisch beschlossene Programme wirkungslos, Frust wächst und Teilhabe gerade vulnerabler Gruppen wird zur leeren Formel. Eine gute Verwaltung ist mehr als Effizienz – sie ist eine Frage der Gerechtigkeit.
Mehr zum Buch: https://www.wagenbach.de/buecher/titel/buerokratopia.html
Mit:
Dr. Julia Borggräfe, Juristin, eh. Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Dr. Gesine Märtens, Staatssekretärin a.D., eh. Sächsisches Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung
Dr. Barbara Bushardt, Juristin, Dozentin für Verwaltungsrecht an der Hochschule Meißen
Wo: Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1, Dresden
Wann: Mittwoch, 2. Dezember // 19:00 - 21:00 Uhr
+++Wir freuen uns über Ihre Anmeldung: info@weiterdenken.de+++
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und der Volkshochschule Dresden.
Für die Veranstaltung gilt die Antidiskriminierungsklausel:
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
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- Deutsch