- Donnerstag, 11. Oktober 2007 19.00 In meinem Kalender speichern
Cinema Global | Der Große Ausverkauf
DER GROSSE AUSVERKAUF
`Guerilla-Elektriker` in Soweto, ein kämpferischer Lokführer in Großbritannien, eine engagierte, aber verzweifelte Mutter auf den Philippinen, wütende Bürger in Cochabamba, Bolivien. Bilder aus einer „ausverkauften“, privatisierten Welt.
Ein packender Dokumentarfilm, ein sehr komplexes Thema: In vier ineinander verwobenen Erzählsträngen bringt der Film dem Zuschauer das abstrakte und umstrittene Phänomen „Privatisierung“ über einfühlsame Porträts von Menschen verschiedener Kontinente nahe, die von den häufig inhumanen und fehlgeleiteten Versuchen, das Wirtschaftswachstum zu steigern, unmittelbar betroffen sind. Menschen, die sich auf ihre ganz persönliche Art und Weise dagegen zur Wehr setzen – in Südafrika, Großbritannien, den Philippinen und Bolivien.
„Mit dem Film DER GROSSE AUSVERKAUF möchte ich zeigen, was hinter dem abstrakt klingenden Phänomen der Privatisierung öffentlicher Dienste steckt. Was es für die Menschen bedeutet, die davon direkt betroffen sind. Was eine Gesellschaft verliert, die Konzernen die Verantwortung für ihre Grundversorgung überträgt. Die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF haben zu spüren bekommen, was es heißt, wenn ihre Wasser- und Stromversorgung, Busse und Bahnen und sogar das Gesundheitswesen komplett privatisiert werden. Sie haben mit etwas zu kämpfen, das uns früher oder später alle betreffen wird.
Aber mir ist wichtig zu zeigen, dass die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF keine passiven Opfer, sondern würdevolle und aktive Individuen sind, die in der Lage sind, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und die privatisierte Realität, in der sie leben, zu verändern. Und wenn es nötig ist - Widerstand zu leisten. Der Film möchte die Öffentlichkeit aufrütteln und auf eine schleichende und gefährliche Entwicklung aufmerksam machen, die unser aller Leben betrifft.“
(Regisseur Florian Opitz)
Florian Opitz wurde 1973 in Saarbrücken geboren. Er ist Filmemacher, Autor und Journalist und hat an den Universitäten Heidelberg und Köln Geschichte, Psychologie sowie Englische und Amerikanische Literaturwissenschaften studiert. Seit 1998 macht Florian Opitz Dokumentarfilme. Er entwickelte und produzierte zahlreiche Dokumentationen für verschiedene deutsche und europäische Sender und gab u.a. auch an verschiedenen Universitäten Seminare zum Thema Dokumentarfilm.
Regie: Florian Opitz
Deutschland 2006
94 Minuten
Donnerstag, 11. Oktober 2007 19:00 Uhr
Kino im Künstlerhaus (Koki), Sophienstraße 2, Hannover
Zu Gast und im Gespräch:
Regisseur Florian Opitz
Sven Giegold /attac Deutschland
Infos und Termine
`Guerilla-Elektriker` in Soweto, ein kämpferischer Lokführer in Großbritannien, eine engagierte, aber verzweifelte Mutter auf den Philippinen, wütende Bürger in Cochabamba, Bolivien. Bilder aus einer „ausverkauften“, privatisierten Welt.
Ein packender Dokumentarfilm, ein sehr komplexes Thema: In vier ineinander verwobenen Erzählsträngen bringt der Film dem Zuschauer das abstrakte und umstrittene Phänomen „Privatisierung“ über einfühlsame Porträts von Menschen verschiedener Kontinente nahe, die von den häufig inhumanen und fehlgeleiteten Versuchen, das Wirtschaftswachstum zu steigern, unmittelbar betroffen sind. Menschen, die sich auf ihre ganz persönliche Art und Weise dagegen zur Wehr setzen – in Südafrika, Großbritannien, den Philippinen und Bolivien.
„Mit dem Film DER GROSSE AUSVERKAUF möchte ich zeigen, was hinter dem abstrakt klingenden Phänomen der Privatisierung öffentlicher Dienste steckt. Was es für die Menschen bedeutet, die davon direkt betroffen sind. Was eine Gesellschaft verliert, die Konzernen die Verantwortung für ihre Grundversorgung überträgt. Die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF haben zu spüren bekommen, was es heißt, wenn ihre Wasser- und Stromversorgung, Busse und Bahnen und sogar das Gesundheitswesen komplett privatisiert werden. Sie haben mit etwas zu kämpfen, das uns früher oder später alle betreffen wird.
Aber mir ist wichtig zu zeigen, dass die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF keine passiven Opfer, sondern würdevolle und aktive Individuen sind, die in der Lage sind, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und die privatisierte Realität, in der sie leben, zu verändern. Und wenn es nötig ist - Widerstand zu leisten. Der Film möchte die Öffentlichkeit aufrütteln und auf eine schleichende und gefährliche Entwicklung aufmerksam machen, die unser aller Leben betrifft.“
(Regisseur Florian Opitz)
Florian Opitz wurde 1973 in Saarbrücken geboren. Er ist Filmemacher, Autor und Journalist und hat an den Universitäten Heidelberg und Köln Geschichte, Psychologie sowie Englische und Amerikanische Literaturwissenschaften studiert. Seit 1998 macht Florian Opitz Dokumentarfilme. Er entwickelte und produzierte zahlreiche Dokumentationen für verschiedene deutsche und europäische Sender und gab u.a. auch an verschiedenen Universitäten Seminare zum Thema Dokumentarfilm.
Regie: Florian Opitz
Deutschland 2006
94 Minuten
Donnerstag, 11. Oktober 2007 19:00 Uhr
Kino im Künstlerhaus (Koki), Sophienstraße 2, Hannover
Zu Gast und im Gespräch:
Regisseur Florian Opitz
Sven Giegold /attac Deutschland
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