Mittwoch, 23. September 2009 20.15 In meinem Kalender speichern

CINEMA GLOBAL | Lost and Found – Six Glances at a Generation | FILM

Lost and Found - Six Glances at a Generation
Deutschland; Bulgarien; Rumänien; Bosnien-Herzegowina; Ungarn; Serbien/Montenegro; Estland 2005 99 Minuten
Original mit deutschen Untertiteln
Regie: Nadejda Koseva; Cristian Mungiu; Jasmila Zbanic; Kornél Mundruzcó; Stefan Arsenijevic; Mait Laas Idee: Nikolaj Nikitin - Produzent: Herbert Schwering - coin film Köln

Der Eröffnungsfilm des Berlinale Forums 2005, ist ein Filmprojekt, für das sechs junge Filmemacher aus dem östlichen Europa jeweils einen Kurzfilm zum Thema “Generation” entwickelt haben. Das Ergebnis sind intensive Bilder aus dem Leben der Menschen im postsozialistischen Osteuropa. Beachtenswert bei LOST AND FOUND ist die Auswahl der jungen Regisseure, die derzeit zu den talentiertesten in ihren jeweiligen Herkunftsländern zählen. Initiator des Projektes war der Osteuropa-Delegierte der Berlinale und Herausgeber der Filmzeitschrift „Der Schnitt“ Nikolaj Nikitin. Produziert und koordiniert wurde die Arbeit von COIN FILM Köln, u.a. von Herbert Schwering.

Die sechs Filme: DAS RITUAL - Kurzspielfilm von Nadejda Koseva, Bulgarien / DAS MÄDCHEN UND DER TRUTHAHN - Kurzspielfilm von Cristian Mungiu, Rumänien / DER GEBURTSTAG - Kurzdokumentarfilm von Jasmila Zbanic, Bosnien-Herzegowina / EIN KURZER MOMENT DER STILLE - Kurzspielfilm von Kornél Mundruzcó, Ungarn / WUNDERBARE VERA - Kurzspielfilm von Stefan Arsenijevic, Serbien-Montenegro / GENE-RATIO - Animationsfilm von Mait Laas – Estland „Das Experiment funktioniert ...: Mit ihren Kurzwerken geben die Regisseure und Regisseurinnen ... formal überzeugende Statements zur Mentalitätsgeschichte ihrer Heimatländer ab. Andererseits zeigen sie, dass sie selbst Vertreter einer neuen Generation sind. Dazu gehört ... ein ganz eigener tragikomischer Humor.“ (Berliner Morgenpost) Die filmästhetischen Traditionen der ehemals kommunistischen Länder finden eine Fortsetzung, „Nicht die realistischen Strategien dominieren, ein latenter Surrealismus herrscht vor.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Zu Gast: Herbert Schwering, Produzent , coin film Köln Journalist und Kommunikationswissenschaftler. Leiter des Festivals „Filmzwerge Münster“, Geschäftsführer der Filmwerkstatt Münster, Arbeit als Autor/Producer für diverse Filmproduktionen. Seit 1993 eigene Filmproduktionen, Gründung von ICON FILM, später COIN FILM. Dozent „Kreatives Produzieren“ an der Kunsthochschule für Medien Köln. Vorstandsmitglied a.g.dokumentar?lm, Mitglied der Deutschen Filmakademie und seit 2005 Mitglied der Atéliers du Cinéma Européen (ACE).

In Kooperation mit dem PAVILLON Kultur- und Kommunikationszentrum - Veranstaltungsreihe „Europa unlimited?“ -
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