- Dienstag, 23. November 2010 18.00 In meinem Kalender speichern
CINEMA GLOBAL | Ouaga Saga
Ouaga Saga
Regie: Dani Kouyaté Burkina Faso 2005 85 Minuten
Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ouagadougou ist die Hauptstadt von Burkina Faso. Der Name allein ist schon Musik. Und nun kommt aus diesem Land ein Film mit dem schönen Titel `Ouaga Saga`. Zunächst einmal ist das eine aberwitzige Komödie mitten aus dem Leben in Afrika, das auf der Leinwand in seiner ganzen Buntheit blüht. Filmemacher Dani Kouyaté erzählt die Geschichte einer Gruppe von jungen Leuten, die sich durchschlagen müssen in einem der ärmeren Viertel von Ouagadougou, die auf der Suche sind nach Hoffnung und Perspektiven. Das Geld fehlt, nicht aber der Ideenreichtum. Und so lassen sie sich eben allerhand einfallen, und genießen das örtliche Kino als ein Paradies und einen Fluchtpunkt.
Eine städtische Komödie, die uns ein von städtischem Leben geprägtes Burkina Faso zeigt. Gleichzeitig eine Hommage an das Kino, denn tatsächlich ist Ouagadougou mit dem panafrikanischen Filmfestival FESPACO die „Hauptstadt des afrikanischen Films“. Das Kino ist hier einer der zentralen Treffpunkte der Menschen, ein Ort der Emotionen.
In farbenprächtigen Bildern, untermalt von einem experimentierfreudigen Tonmix aus afrikanischen Klängen und Westernsoundtrack, zelebriert der burkinische Theater- und Filmemacher Dani Kouyaté die Vitalität, Kreativität und Solidarität von Menschen, die kaum das Nötigste zum Überleben haben. Die Wirklichkeit wird dabei immer wieder fantastisch überhöht, die Geschichte zeigt so manche märchenhafte Wendung. Leichthändig inszeniert, mit burlesken und mythischen Erzählelementen wie sie typisch für das schwarzafrikanische Kino sind, spricht die Komödie dennoch allgegenwärtige Probleme an: Korruption, Kriminalität, Bildungsmangel oder Geschlechterkonflikte innerhalb der patriarchalischen Gesellschaft.
«Mehrere Elemente, Personen und Umstände sind charakteristische Erinnerungen an Ouagadougou und an meine eigene Kindheit», sagt Dani Kouyaté. Diese Lebenslust, die Liebe zum Kino, die Kunst dessen, was sie «Système D» nannten wie «Débrouille» (schlag dich durch) sei prägend gewesen für ihn und seine Freunde. (Textpassagen: trigonfilm und kinofenster.de).
Großer Preis der FESPACO 2005!
Cinema Global
Ouagadougou ist die Hauptstadt von Burkina Faso. Der Name allein ist schon Musik. Und nun kommt aus diesem Land ein Film mit dem schönen Titel `Ouaga Saga`. Zunächst einmal ist das eine aberwitzige Komödie mitten aus dem Leben in Afrika, das auf der Leinwand in seiner ganzen Buntheit blüht. Filmemacher Dani Kouyaté erzählt die Geschichte einer Gruppe von jungen Leuten, die sich durchschlagen müssen in einem der ärmeren Viertel von Ouagadougou, die auf der Suche sind nach Hoffnung und Perspektiven. Das Geld fehlt, nicht aber der Ideenreichtum. Und so lassen sie sich eben allerhand einfallen, und genießen das örtliche Kino als ein Paradies und einen Fluchtpunkt.
Eine städtische Komödie, die uns ein von städtischem Leben geprägtes Burkina Faso zeigt. Gleichzeitig eine Hommage an das Kino, denn tatsächlich ist Ouagadougou mit dem panafrikanischen Filmfestival FESPACO die „Hauptstadt des afrikanischen Films“. Das Kino ist hier einer der zentralen Treffpunkte der Menschen, ein Ort der Emotionen.
In farbenprächtigen Bildern, untermalt von einem experimentierfreudigen Tonmix aus afrikanischen Klängen und Westernsoundtrack, zelebriert der burkinische Theater- und Filmemacher Dani Kouyaté die Vitalität, Kreativität und Solidarität von Menschen, die kaum das Nötigste zum Überleben haben. Die Wirklichkeit wird dabei immer wieder fantastisch überhöht, die Geschichte zeigt so manche märchenhafte Wendung. Leichthändig inszeniert, mit burlesken und mythischen Erzählelementen wie sie typisch für das schwarzafrikanische Kino sind, spricht die Komödie dennoch allgegenwärtige Probleme an: Korruption, Kriminalität, Bildungsmangel oder Geschlechterkonflikte innerhalb der patriarchalischen Gesellschaft.
«Mehrere Elemente, Personen und Umstände sind charakteristische Erinnerungen an Ouagadougou und an meine eigene Kindheit», sagt Dani Kouyaté. Diese Lebenslust, die Liebe zum Kino, die Kunst dessen, was sie «Système D» nannten wie «Débrouille» (schlag dich durch) sei prägend gewesen für ihn und seine Freunde. (Textpassagen: trigonfilm und kinofenster.de).
Großer Preis der FESPACO 2005!
- Veranstalter*in
- Externe Veranstaltung