Dienstag, 17. November 2009 – Mittwoch, 18. November 2009 In meinem Kalender speichern

Countdown to Copenhagen

Deutschlands Verantwortung für Klimagerechtigkeit

Internationale Konferenz im Vorfeld des Klimagipfels in Kopenhagen.

Drei Wochen vor der Klimakonferenz in Kopenhagen hält die Welt den Atem an: Wird es die Staatengemeinschaft schaffen, sich auf ein gerechtes Klimaschutzabkommen zu verständigen? Ohne Zweifel, viel steht auf dem Spiel.

Wenn es den Regierungen der Welt nicht gelingt, eine Kehrtwende beim CO2-Ausstoß zu beschließen, wird die globale Erwärmung gefährliche Ausmaße annehmen. Doch Klimapolitik bedeutet weit mehr als Umweltschutz.

Wer darf in Zukunft noch wie viel CO2 emittieren?
Bei der Klimapolitik geht es mittlerweile um die Frage nach globaler Gerechtigkeit. Wer darf in Zukunft noch wie viel CO2 ausstoßen? Wie kann sicher gestellt werden, dass die Verursacher des Klimawandels die Menschen im Süden entschädigen, die sich notgedrungen an die klimabedingten Auswirkungen anpassen müssen? Wie kann ein riesiger Innovationsschub ausgelöst werden, um weltweit den Einstieg in eine nachhaltige Wirtschaftsweise zu schaffen? Und wie können wir die Regierungen der Länder des Südens sowie die vom Klimawandel besonders betroffenen Menschen unterstützen, damit sie dies nicht alleine bewältigen müssen?

Diese Konferenz möchte aus entwicklungspolitischer Sicht über die Klimaverhandlungen diskutieren, weiße Flecken aufzeigen, Erwartungen und Konfliktlinien benennen, Hemmnisse und Lösungswege anführen, um den
Antworten ein Stück näher zu kommen.

Mit:
Jeremy Rifkin -
Foundation on Economic Trends (angefragt)
Prof. Dr. Elmar Altvater (em.)
Ursula Heinen - Parlamentarische Staatssekretärin BMU
Yvo de Boer - (Videobotschaft) UNFCCC Exekutivsekretär
Dirk Messner - Deutsches Institut für Entwicklungspolitik
Victoria Tauli-Corpuz - Tebtebba, Phlippinen
Christoph Bals - Germanwatch
Barbara Unmüßig - Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung u.a.