Mittwoch, 23. April 2008 19.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien

In wessen Interesse, zu wessen Nutzen, auf wessen Kosten?

Die EU und Indien verhandeln derzeit ein bilaterales Freihandelsabkommen. Dies geschieht auf beiden Seiten weitgehend vorbei an den Parlamenten, der Öffentlichkeit und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Aus diesem aktuellen Anlass will die Heinrich Böll Stiftung in einer interessierten Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für die ökonomische, entwicklungspolitische und soziale Bedeutung des EU-Indien-FTAs wecken.
 
Im Mittelpunkt stehen Fragen zu den Interessen beider Seiten, ein Freihandelsabkommen abzuschließen sowie zu den Erwartungen und Befürchtungen, die die Verhandlungen bestimmen. Wie ist der aktuelle Verhandlungsstand und kann ein export- und freihandelszentrierter Entwicklungsweg die Armut in Indien beseitigen und gerechte Verteilungseffekte und Nachhaltigkeitsziele erreichen? Wie kann die Beachtung von Menschenrechten sowie sozialer und ökologischer Standards zu verbindlichen Bezugsgrößen für Außenhandelspolitik gemacht werden?
 
Mit:
Prof. Dr. Joachim Betz, GIGA Hamburg
Biswajit Dhar, Indian Institute of Foreign Trade
Indira Hirway, Centre for Development Alternatives
Christa Wichterich