Donnerstag, 05. März 2020 /
Erfurt

Das Jahr 1990 freilegen - Remontage der Zeit

Politischer Salon

Urheber/in: Andreas Rost, Gerhard Gäbler. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Do., 05. März 2020,
20.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
➽ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Thüringen
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Vergleicht man die Jahre 1989 und 1990, so zeigt sich, dass sie in der kollektiven Erinnerung höchst unterschiedlich präsent sind. Die meisten Menschen können sich das Jahr '89 rasch ins Gedächtnis rufen. Auch mit dem Abstand von knapp dreißig Jahren fällt es leicht, die Abfolge der Ereignisse zu erzählen – denn alles verdichtete sich hier auf wenige, hochdramatische Wochen im Herbst.

Das Jahr 1990 dagegen wirkt in der Erinnerung wie ein blinder Fleck. Das Gedächtnis, von den sich überschlagenden Ereignissen ebenso gefordert wie von unerfüllten Wünschen und nicht eingestandenen Kränkungen, fasst ein solches Jahr nur schwer.

Die großformatige Publikation „Das Jahr 1990 freilegen“ beschäftigt sich mit den verschiedenen Aspekten dieses Jahres und ihrer Aktualität. Es montiert Bilddokumente und Stimmen aus dem Jahr 1990 mit essayistischen Reflexionen und Geschichten, in denen aus der Perspektive der Gegenwart auf dieses Jahr zurückgeschaut wird.

Die Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen, das Kunsthaus Erfurt und der Verlag Spector Books laden herzlich ein zur Vorstellung der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Jahr 1990.

Die beiden Autor*innen Anne König und Jan Wenzel stellen den Text-Bild-Band vor. Weitere geladene Gesprächsgäste sind die Künstler*innen Gabriele Stötzer, Anselm Graubner.

Der Salon ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Kunsthaus Erfurt www.kunsthaus-erfurt.de.

Veranstaltungsort: Kunsthaus Erfurt, Michaelisstr.34, 99084 Erfurt