Gespräch
- Montag, 11. März 2024 18.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Das Verbindende stärken
Werkstattgespräch
In stürmischen Zeiten muss sich Demokratie beweisen. Sie muss liefern und zumuten, ohne zu überfordern. Sie muss gegen zerstörerische Kräfte zu einem verbindenden und versichernden Ton finden.
Das grüne Milieu macht sich stark für Minderheiten. Doch die Summe der Partikularitäten macht keine gemeinsame Identität aus.
Die „bürgerliche Mitte“ fühlt sich bedroht und vernachlässigt, finanziell ausgenommen. Die meisten befürchten einen Wohlstandsverlust; tatsächlich klafft die Einkommensverteilung zunehmend auseinander.
Wie geht das: Erfolge feiern und Zuversicht stärken, Selbst-/Vertrauen säen ohne reale Probleme und Zu-Mutungen zu leugnen; Realitätsverweigerung angehen;
Verbindendes thematisieren, Ermutigendes in den Vordergrund stellen, den vernünftigen, überlegten und oft leiseren Stimmen ein Podium bieten, konstruktiven, lösungsorientierten Positionen einen Resonanzraum verschaffen, unwahrscheinliche, neue Bündnisse eingehen?
Wie kann Demokratie erlebbarer werden? Wo haben wir gute Erfahrungen gemacht, auch politikferne Menschen anzusprechen, einzubeziehen und Teilhabemöglichkeiten auszubauen?
Den Aufschlag machen
Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg
und
Muhterem Aras, Präsidentin des Landtags Baden-Württemberg
- Adresse
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▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
- Sprache
- Deutsch