Ausstellung
- Sonntag, 03. März 2024 14.00 – 15.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Де роки квітучі пройшли | Wo die besten Jahre vergangen sind
Öffentliche Führung durch die Ausstellung
In fast jedem Ort in Deutschland gab es im Zweiten Weltkrieg Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Mit 26 Millionen waren Zwangsarbeitende die größte Opfergruppe des Nationalsozialismus. Die damit verbundene Ausbeutung und Entrechtung geschah vor den Augen der Öffentlichkeit. Dennoch wurde in der Nachkriegszeit über Zwangsarbeit lange nicht gesprochen. Auch die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus der ehemaligen Sowjetunion mussten schweigen. Denn bei ihrer Rückkehr waren sie dem Verdacht ausgesetzt, mit den Nationalsozialisten kooperiert zu haben.
Die Ausstellung der ukrainischen NGO after silence möchte den meist anonymen Opfern eine Stimme geben. Den Kern der zweisprachigen deutsch-ukrainischen Ausstellung bildet eine eindrückliche Serie von Aufnahmen ukrainischer Zwangsarbeiterinnen in Furtwangen. Die Aufnahmen zeigen Zwangsarbeit in einer Kleinstadt im ländlichen Raum aus der Perspektive der Opfer. Die NGO hat einige der Fotos bereits auf der Website While staying in Germany vorgestellt.
Eröffnung der deutsch-ukrainischen Sonderausstellung zur Zwangsarbeit in Furtwangen - anschließend Besichtigung der Ausstellung und Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch bei einem Getränk.
Ort: Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen | Robert-Gerwig-Platz 1 | 78120 Furtwangen
- Adresse
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▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
- Sprache
- Deutsch
- Ukrainisch