Workshop Donnerstag, 07. Mai 2020 /
Berlin

Degrowth mit Methode

Ein Methodenworkshop über Wachstumsparadigma und Alternativen

Datum, Uhrzeit
Do., 07. Mai 2020,
15.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
➽ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Muss die Wirtschaft immer weiterwachsen? Woher kommt dieses Wachstumsparadigma und was für Auswirkungen hat es auf unsere Gesellschaft, sowie auf Umwelt und Klima? Welche Alternativen gibt es und was bedeutet eigentlich Degrowth oder auch Postwachstum?

Im Zentrum des Workshops steht die Frage, wie Aspekte ökologischer, sozialer und globaler Gerechtigkeit in der Bildungsarbeit behandelt werden können. Wir möchten Menschen, die an der Vermittlung von Degrowth interessiert sind, eine thematische Einführung geben und unterschiedliche Methoden mit den Teilnehmer*innen erproben, so dass sie als Multiplikator*innen in ihren jeweiligen Zusammenhängen damit arbeiten können. Denn nicht nur das thematische Hintergrundgrundwissen ist für Pädagog*innen wichtig, sondern auch die Herausforderungen und Fallstricke, die mit einzelnen Methoden einhergehen.

Der Workshop beinhaltet einführende Methoden in das Thema Wachstum und Degrowth sowie zur historischen Entstehung des Wachstumsparadigmas. Zudem schauen wir auf Ideen und Alternativen zum vorherrschenden Wachstumsdenken und die eigenen Handlungsspielräume darin. Jede Methode wird thematisch eingeleitet und vorgestellt, mit den Teilnehmer*innen durchgeführt und reflektiert.

Im Anschluss wird ein Workshopkonzept inklusive methodischer Anleitung zum Thema Degrowth erstellt, das für alle Teilnehmer*innen im Internet abrufbar sein wird.

Workshopleiter*innen:
Julian Wortmann
ist Umweltwissenschaftler und lebt in Leipzig. Er arbeitet seit 4 Jahren als Bildungsreferent beim Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. zu Degrowth und Ansätzen einer transformativen Bildung.

Carolin Philipp ist Politik- und Erziehungswissenschaftlerin und wohnt in Athen und Berlin. Sie hat zu sozialen Bewegungen in der Krise promoviert und arbeitet u.a. für glokal e.V., das Athener Forschungskollektiv reCollective und das Gender Studies Institut der Panteion Universität Athen.

Die Veranstaltung wird vom Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung (www.bildungswerk-boell.de) in Zusammenarbeit mit glokal e.V. (www.glokal.org) und dem Konzeptwerk Neue Ökonomie (www.konzeptwerk-neue-oekonomie.org) durchgeführt.

Die Veranstaltung wird gefördert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.