Workshop Donnerstag, 03. September 2020 /
Berlin

Degrowth mit Methode

Ein Methodenworkshop über Wachstumsparadigma, Krisen und Alternativen

Datum, Uhrzeit
Do., 03. Sep 2020,
15.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Muss die Wirtschaft immer weiter wachsen? Woher kommt das Wachstumsparadigma? Und welche Ansätze und Alternativen zu einem „immer mehr“ gibt es? Welche Auswirkungen haben Krisensituationen wie die Corona-Krise auf den Degrowth-Ansatz?

Im Workshop wollen wir mit euch über Postwachstum und Gesellschaftstransformationen diskutieren, Methoden dazu vermitteln und Zugänge eröffnen, um genau diese Fragen in der Bildungsarbeit angehen zu können.
Neben einem thematischen Überblick, stellen wir Methoden zum Thema Wirtschaft und Gesellschaftstransformation vor, um die Hürden zu verringern selbst zum Thema Wirtschaft zu arbeiten. Dabei reflektieren wir gemeinsam Potenziale als auch Fallstricke der Methoden sowie den Einfluss der aktuellen Krisensituation auf die Degrowth/Postwachstumsdebatte.

Der Workshop beinhaltet einführende Methoden in das Thema Wirtschaft und Wachstum sowie zur historischen Entstehung des Wachstumsparadigmas. Zudem schauen wir auf Ideen und Alternativen zum vorherrschenden Wachstumsdenken und den eigene Handlungsspielräume darin. Jede Methode wird thematisch eingeleitet und vorgestellt, mit den Teilnehmer*innen durchgeführt und reflektiert.

Im Anschluss wird ein Beispielworkshop inklusive methodischer Anleitung zum Thema Degrowth und Krise erstellt, die auf der Materialplattform „mangoes & bullets - Materialien für rassismus- und herrschaftskritisches Denken und Handeln“ (www.mangoes-and-bullets.org) verfügbar sein wird.

Seminarzeiten: 15-20.30 Uhr

Teilnahmegebühr:
50,- €/ ermäßigt 25 € (ALG II + Studierende, nur mit Nachweis)

Der Workshop wird von erfahrenen Bildner*innen von den Organisationen glokal e.V. (www.glokal.org) und Konzeptwerk Neue Ökonomie (www.konzeptwerk-neue-oekonomie.org) geleitet. Die verwendeten Methoden wurden in den beiden Organisationen entwickelt.

Esther Wawerda, Sozialökologin aus Leipzig, seit 2019 im Konzeptwerk neue Ökonomie in der Bildungsarbeit zu Degrowth, sozial-ökologischer Transformation und im Bereich transformativer Bildung tätig.

Adam Baher, Studium Wirtschaftswissenschaften und Journalismus im Sudan, seit 2015 in der politischen Bildung tätig, u.a. bei glokal, „OPAT Willkommen ohne Paternalismus“, Zusammenarbeit mit Solar e.V. und Arbeit und Leben, Rassismuskritik und Empowerment meine mein Hauptthemen.

Falls diese Veranstaltung wegen Corona-Präventionsmaßnahmen ausfallen muss, wird es ein digitale Fassung der Veranstaltung geben.

Der Workshop wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.