- Montag, 15. Juni 2009 19.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Demokratie in China
Politische Entwicklungen seit Beginn der Reform- und Öffnungspolitik
Im Salon im Lindenfels im Gespräch:
Prof. Thomas Heberer, Lehrstuhl Politik Ostasiens am Institut für Ostasienwissenschaften, Universität Duisburg-Essen
Moderation: Dr. Gabriele Goldfuß, Referat Europäische und Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig
Im Salon im Lindenfels schauen wir im Jahr des 20jährigen Jubiläums der Erringung von Demokratie im Osten Deutschlands auch über den Leipziger Tellerrand nach China:
China rückt aus verschiedenen Gründen in den letzten Jahren stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit auch in Deutschland: Als Akteur bei internationalen Konflikten in Asien und Afrika, als globale Wirtschaftsmacht, als wesentlicher Player bei Fragen des Klimaschutzes, als Ausrichter der Olympischen Spiele. Gleich welches politische Feld man betrachtet - Ist von China die Rede, so sehen die einen die Gefahren, die anderen die Chancen. Doch China ist immer beides, ein Riesenland unter Spannung wie eine Welt voller Möglichkeiten. Zwei Jahrhunderte europäischer Industrialisierung durchlebt die Volksrepublik in nur drei Jahrzehnten: gestauchte Zeit. Zeichen dafür sind die Gleichzeitigkeit von altem und neuem Denken, die wechselseitige Überlagerung traditioneller und moderner Strukturen.
Wir fragen: Wie entstehen in China Strukturen einer Zivilgesellschaft und was bedeutet der Begriff in China? Welche Spielräume ergeben sich für Medien, wie nutzen sie diese und welchen Beitrag leisten sie zur Demokratisierung? Wie funktioniert das Internet als Plattform öffentlicher Diskussionen? Welche Entwicklungen im chinesischen Rechtssystem gibt es in den letzten Jahren und zeigen deutsch-chinesischer Rechtsstaatsdialog und Menschenrechtsdialog? Wie werden die Kontroversen innerhalb der Kommunistischen Partei der Volksrepublik verhandelt?
Unser Gast:
Prof. Thomas Heberer hat den Lehrstuhl Politik Ostasiens am Institut für Ostasienwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen inne. Seit 1977 ist er häufig zu langen Aufenthalten und Feldforschungen in verschiedenen Provinzen Chinas unterwegs. Seine Schwerpunkte sind dabei politischer, sozialer und institutioneller Wandel, Akteure des Wandels und strategische Gruppen (Unternehmer, Bauern, ethnische Minoritäten etc.), Partizipation und Wahlen und Nationalitätenpolitik in China.
Prof. Thomas Heberer, Lehrstuhl Politik Ostasiens am Institut für Ostasienwissenschaften, Universität Duisburg-Essen
Moderation: Dr. Gabriele Goldfuß, Referat Europäische und Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig
Im Salon im Lindenfels schauen wir im Jahr des 20jährigen Jubiläums der Erringung von Demokratie im Osten Deutschlands auch über den Leipziger Tellerrand nach China:
China rückt aus verschiedenen Gründen in den letzten Jahren stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit auch in Deutschland: Als Akteur bei internationalen Konflikten in Asien und Afrika, als globale Wirtschaftsmacht, als wesentlicher Player bei Fragen des Klimaschutzes, als Ausrichter der Olympischen Spiele. Gleich welches politische Feld man betrachtet - Ist von China die Rede, so sehen die einen die Gefahren, die anderen die Chancen. Doch China ist immer beides, ein Riesenland unter Spannung wie eine Welt voller Möglichkeiten. Zwei Jahrhunderte europäischer Industrialisierung durchlebt die Volksrepublik in nur drei Jahrzehnten: gestauchte Zeit. Zeichen dafür sind die Gleichzeitigkeit von altem und neuem Denken, die wechselseitige Überlagerung traditioneller und moderner Strukturen.
Wir fragen: Wie entstehen in China Strukturen einer Zivilgesellschaft und was bedeutet der Begriff in China? Welche Spielräume ergeben sich für Medien, wie nutzen sie diese und welchen Beitrag leisten sie zur Demokratisierung? Wie funktioniert das Internet als Plattform öffentlicher Diskussionen? Welche Entwicklungen im chinesischen Rechtssystem gibt es in den letzten Jahren und zeigen deutsch-chinesischer Rechtsstaatsdialog und Menschenrechtsdialog? Wie werden die Kontroversen innerhalb der Kommunistischen Partei der Volksrepublik verhandelt?
Unser Gast:
Prof. Thomas Heberer hat den Lehrstuhl Politik Ostasiens am Institut für Ostasienwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen inne. Seit 1977 ist er häufig zu langen Aufenthalten und Feldforschungen in verschiedenen Provinzen Chinas unterwegs. Seine Schwerpunkte sind dabei politischer, sozialer und institutioneller Wandel, Akteure des Wandels und strategische Gruppen (Unternehmer, Bauern, ethnische Minoritäten etc.), Partizipation und Wahlen und Nationalitätenpolitik in China.