Buchvorstellung und Diskussion Montag, 18. November 2019 /
Berlin

Demokratie Jetzt

Der schwierige Weg zur deutschen Einheit

Datum, Uhrzeit
Mo., 18. Nov. 2019,
19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Gerhard Weigt erzählt als Zeitzeuge die Geschichte der Bürgerbewegung „Demokratie Jetzt“, die mit dem 13. August 1986, dem fünfundzwanzigsten Jahrestag des Mauerbaus, begann. Entstanden ist ein Bericht über Opposition und Widerstand im System DDR entlang ihrer Akteure und Akteurinnen (u.a. Michael Bartoszek, Almuth Berger, Stephan Bickhardt, Hans-Jürgen Fischbeck, Ludwig Mehlhorn, Ulrike Poppe, Wolfgang Ullmann und Konrad Weiß).

Den Rahmen für die Entwicklung der Gruppe „Demokratie Jetzt“ bildete die Evangelische Kirche, die unter DDR-Bedingungen eine wichtige Rolle als Raum für geschützte Teil-Öffentlichkeiten spielte, wenn auch durchaus nicht freiwillig und von Konflikten begleitet.

„Demokratie Jetzt“ wurde geprägt durch die Erfahrungen Einzelner mit dem polnischen Widerstand der siebziger und achtziger Jahre. Auch die Freundschaften mit Aktivisten der Solidarność und der Charta 77 waren für die Gruppe wichtig. Unter politisch repressiven Bedingungen suchte sie Antworten auf existentielle gesellschaftliche Fragen. Ihre Mitglieder politisierten sich zusehends als Opposition und waren im Sommer und Herbst 1989 in der Friedlichen Revolution und später am Zentralen Runden Tisch aktiv.

Mit:

  • Gerhard Weigt, Autor
  • Prof. Rainer Eckert, ehem. Leiter des Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig

Moderation: Anne Ulrich, Heinrich-Böll-Stiftung

 

Cover: Demokratie jetzt.

  Gerhard Weigt
  Demokratie Jetzt. Der schwierige Weg zur deutschen Einheit
  Europäische Verlagsanstalt 2015