Dienstag, 06. Oktober 2009 19.30 – 00.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Der betriebliche Aufbruch im Herbst 1989 in der DDR

Vortrag und Diskussion

Arbeit hatte in der DDR eine enorme Bedeutung, insbesondere die sozialistischen Arbeitskollektive, die gleichzeitig integrierend und kontrollierend wirkten. Die Unzufriedenheit staute sich in den Betrieben an, so war die Produktivität gering, die Technik veraltet, der Materialfluss oft unregelmäßig. Von Oktober 1989 bis zum Frühjahr 1990, in Zeiten des Machtvakuums, verlangten ArbeiterInnen nach wirtschaftlicher Mitbestimmung und initiierten die Gründung unterschiedlichster Vertretungsorgane. Was passierte

Im Einzelnen, als Basisgruppen gebildet und Betriebsdirektoren abgewählt wurden? Warum war diese Zeit der Experimente so schnell vorbei?

Mit:
Renate Hürtgen und Bernd Gehrke