Donnerstag, 21. März 2013 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Der chinesische Traum von einer harmonischen Gesellschaft

Herausforderungen für die neue Führung der Volksrepublik

Anfang März tritt die neue Führung der Kommunistischen Partei China, die Ende letzten Jahres beim 18. Parteikongress bereits vorgestellt wurde, ihre erste Amtszeit an. Bislang war viel darüber spekuliert worden, wie die neue Führung um Xi Jinping mit den großen Herausforderungen umgehen wird, mit denen China heute konfrontiert ist. Vor allem die zunehmende soziale Ungleichheit, gravierende Umweltprobleme und grassierende Korruption beschädigen dabei die Glaubwürdigkeit der Kommunistischen Partei.

Einige gesellschaftspolitische Vordenker haben jetzt öffentliche Debatten angestoßen, die konkrete politische Reformen fordern. Die Heinrich-Böll-Stiftung freut sich, drei dieser einflussreichen Experten in Berlin begrüßen zu dürfen. Sie werden über die Diskussionen in der chinesischen Gesellschaft berichten und mit uns und unseren Gästen über die Probleme sprechen, die die chinesische Gesellschaft und die neue Führung in den nächsten Jahren lösen müssen.

Mit:
Prof. Zhang Sizhi, Strafverteidiger, Menschenrechtsanwalt und Petra-Kelly- Preisträger der Heinrich-Böll-Stiftung 2008 
Prof. He Weifang, Rechtswissenschaftler an der Peking Universität
Wu Si, Historiker und Chefredakteur der Zeitschrift Yanhuang Chunqiu
   
Moderation: Katrin Altmeyer, Referatsleiterin Asien, Heinrich-Böll-Stiftung