Dienstag, 19. Juni 2012 18.30 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Der demographische Wandel und die Auswirkungen auf den Bundesfreiwilligendienst

veranstaltet von `Konrad Adenauer Stiftung`

Im vergangenen Jahr 2011 wurde nach einer kurzen und intensiven Diskussion im Rahmen der Bundeswehrreform die Pflicht zum Grundwehrdienst und infolge dessen auch zum alternativen Zivildienst ausgesetzt. Diese Entscheidung stellt neben der Bundeswehr auch viele andere Institutionen – insbesondere im sozialen Bereich - vor die Aufgabe und Herausforderung, gerade in Zeiten des demographischen Wandels intensiv um freiwillige Meldungen „zum Dienen“ zu werben, um vielfältige Leistungen und Dienste adäquat fortführen zu können. Nicht nur die Landesverteidigung und die von der Politik definierten Bündnisaufgaben der Bundeswehr, sondern auch viele soziale und ökologische Aufgaben werden heute von Freiwilligen erfüllt, ohne die vieles in unserer Gesellschaft und darüber hinaus nicht oder nur sehr schwer funktionieren würde. Die gegenwärtige Situation für die Bundeswehr und viele andere Einrichtungen, Verbände und Vereinigungen, die sehr wesentlich auf Freiwilligendienste angewiesen sind, sowie deren Herausforderungen und durchaus unterschiedlichen Perspektiven wollen wir im Rahmen unseres Gesprächsforums mit Fachleuten diskutieren.

Zu diesem Forum laden wir Sie herzlich ein!

Der demographische Wandel und die Auswirkungen auf den Bundesfreiwilligendienst

Begrüßung

Andreas Kleine-Kraneburg, Leiter der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

Gesprächsrunde

mit

Dr. Jens Kreuter, Leiter des Arbeitsstabes Freiwilligendienste im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

Dr. Detlef Buch, Stiftung Wissenschaft und Politik, Forschungsgruppe Sicherheitspolitik

Hauptmann Uwe Köpsel, Landesvorsitzender Ost im Deutschen BundeswehrVerband

Dr. Matthias Scholz, Bereichsleiter Personal, Malteser Deutschland gemeinnützige GmbH, Köln

Moderation: Dr. Heinz Neubauer, Vizepräsident und Sektionsleiter der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik Berlin

Konrad Adenauer Stiftung