- Mittwoch, 14. Oktober 2009 20.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Der erste Riss in der Mauer
September 1989 - Ungarn öffnet die Grenze
Im Rahmen der Reihe
Politische Literatur in der Kunsthofbuchhandlung
und der Veranstaltungen der Heinrich-Böll-Stiftungen
1989 – Europa im Aufbruch
schauen wir über den sächsischen Tellerrand und verweisen auf die mutigen Schritte in Ungarn, die wesentlich zur Destabilisierung der Mächtigen in der DDR beitrugen:
Andreas Oplatka liest und diskutiert zu seinem Buch
Der erste Riss in der Mauer
Am 10. September 1989 um 19 Uhr verkündete das ungarische Fernsehen, dass sich die Regierung in Ungarn dazu entschlossen habe, die streng bewachte Westgrenze für Flüchtlinge aus der DDR zu öffnen. Schon in den Wochen zuvor hatte es von Seiten Ungarns ein offensives Wegschauen beim Fluchtversuchen von DDR-Bürgerinnen und Bürgern über die ungarisch-österreichische Grenze gegeben. Durch die faktische Maueröffnung im Süden wurde eine Kettenreaktion mit ausgelöst, die zum Fall der Berliner Mauer, zur Wiedervereinigung in Deutschland, zum Zerfall der UdSSR und zum EU- und Nato-Beitritt einiger Ostblockstaaten führte. Den ungarischen Politikern, die damals die Demontage der Sperranlagen anordneten, war nicht klar, welche Folgen diese Maßnahme haben würde. Anhand einer Analyse der ungarischen Politik von 1989, basierend auch auf Gesprächen mit Hauptakteuren von damals (von Gorbatschow bis Genscher und Miklos Nemeth), zeigt der Historiker und Journalist Andreas Oplatka, wie aus Missverständnissen und en passant gefällten Entschlüssen, aus Zufällen und aus der Hartnäckigkeit verzweifelter Menschen eine Entwicklung in Gang kam, die Europa von Grund auf verändert hat.
«Der erste Riss in der Mauer» ist im März 2009 im Zsolnay Verlag, Wien 2009 erschienen.
Politische Literatur in der Kunsthofbuchhandlung
und der Veranstaltungen der Heinrich-Böll-Stiftungen
1989 – Europa im Aufbruch
schauen wir über den sächsischen Tellerrand und verweisen auf die mutigen Schritte in Ungarn, die wesentlich zur Destabilisierung der Mächtigen in der DDR beitrugen:
Andreas Oplatka liest und diskutiert zu seinem Buch
Der erste Riss in der Mauer
Am 10. September 1989 um 19 Uhr verkündete das ungarische Fernsehen, dass sich die Regierung in Ungarn dazu entschlossen habe, die streng bewachte Westgrenze für Flüchtlinge aus der DDR zu öffnen. Schon in den Wochen zuvor hatte es von Seiten Ungarns ein offensives Wegschauen beim Fluchtversuchen von DDR-Bürgerinnen und Bürgern über die ungarisch-österreichische Grenze gegeben. Durch die faktische Maueröffnung im Süden wurde eine Kettenreaktion mit ausgelöst, die zum Fall der Berliner Mauer, zur Wiedervereinigung in Deutschland, zum Zerfall der UdSSR und zum EU- und Nato-Beitritt einiger Ostblockstaaten führte. Den ungarischen Politikern, die damals die Demontage der Sperranlagen anordneten, war nicht klar, welche Folgen diese Maßnahme haben würde. Anhand einer Analyse der ungarischen Politik von 1989, basierend auch auf Gesprächen mit Hauptakteuren von damals (von Gorbatschow bis Genscher und Miklos Nemeth), zeigt der Historiker und Journalist Andreas Oplatka, wie aus Missverständnissen und en passant gefällten Entschlüssen, aus Zufällen und aus der Hartnäckigkeit verzweifelter Menschen eine Entwicklung in Gang kam, die Europa von Grund auf verändert hat.
«Der erste Riss in der Mauer» ist im März 2009 im Zsolnay Verlag, Wien 2009 erschienen.