Das letzte Puzzlestück, das zu seiner rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlte: Karl Marx (August Diehl) freundet sich 1844 im Pariser Exil mit Friedrich Engels (Stefan Konarske) an.
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Filmvorführung

Samstag, 04. März 2017 12.00 – 14.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Filmvorführung

Der junge Karl Marx

Film und Podiumsdiskussion

Karl Marx hat Konjunktur. Er wird wieder gelesen und diskutiert. Zur Berlinale lief „Der junge Karl Marx“ von Raoul Peck. Der zeigt die Phase im Leben des jungen Marx, in der er die Impulse erhielt, die ihn zu einer bestimmenden Figur der Neuzeit machten. Es ist zugleich die Geschichte einer Männerfreundschaft. Der Regisseur hat diese Begegnung als großes historisches Kino inszeniert, als Begegnung zweier Geistesgrößen, die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten. In großen Bildern und mit viel Sensibilität erzählt er die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee als Porträt einer engen Freundschaft.

Nach der Filmvorführung finde eine Diskussion statt. Dabei geht es um Perspektiven, die der Film auf den jungen Marx eröffnet und um die Frage, welche Relevanz das Marxsche Denken heute hat.

Mit:

  • Rolf Hosfeld, Autor des Buches „Die Geister, die er rief. Eine neue Karl-Marx Biographie" von 2009
  • Hannah Pilarczyk, Kulturredakteurin Spiegel-online

Moderation: Marianne Zepp, Heinrich-Böll-Stiftung

Ort:
Kino in den Hackeschen Höfen, Berlin-Mitte

hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40/41
10178 Berlin

Karten gibt es an der Kinokasse (9, ermäßigt 8 Euro)

http://www.hoefekino.de/kartenreservierung?showid=578488

Fachkontakt:
Marianne Zepp,
Referentin Zeitgeschichte, Heinrich-Böll-Stiftung
E-Mail zepp@boell.de

Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter*in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Teilnahmegebühren
9,00 Euro bzw. 8,00 Euro ermäßigt