Gespräch Donnerstag, 02. Juli 2020

Der kritische Blick auf die Atommüll-Lager-Suche

Basiswissen Standortsuche | Online-Veranstaltungsreihe

Datum, Uhrzeit
Do., 02. Juli 2020,
18.30 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Online-Veranstaltung

Veranstalter/in
Landesstiftung Niedersachsen (Leben & Umwelt)

Gern weisen wir auf diese Fremdveranstaltung hin.

Seit 2017 läuft die Standortsuche. Im Herbst 2020 werden mit dem „Zwischenbericht Teilgebiete“ erstmals staatlicherseits größere Gebiete in vielen Teilen Deutschlands benannt, auf die sich die weitere Suche konzentrieren wird. Höchste Zeit also, um sich zu informieren, was auf die betroffenen Regionen zukommt, was das Suchverfahren zwar verspricht aber nicht hält und wie man sich in die Debatte um den Atommüll am besten einmischen kann.

.ausgestrahlt startet deshalb eine achtteilige Reihe von Online-Veranstaltungen, geeignet für Menschen ohne großes Vorwissen, aber auch für diejenigen, die sich bereits mit dem Thema befasst haben. Jede Veranstaltung beleuchtet ein eigenständiges Thema. Die Abende bauen aber auch ein Stück weit aufeinander auf. Es ist möglich, nur an einzelnen Terminen teilzunehmen oder später einzusteigen. Den besten Überblick bietet allerdings eine vollständige Teilnahme.

Di., 23.6.     Anspruch und Wirklichkeit 2: wissenschaftsbasiert und selbsthinterfragend?

Im fünften Teil der Veranstaltungsreihe geht es um Anspruch und Wirklichkeit: Welche Rolle spielt Wissenschaftlichkeit im Suchverfahren und wie groß ist der Einfluss der Politik? Wer hat die Suchkriterien festgelegt? Was bewirkt der immense Zeitdruck im Verfahren?

Do., 25.6.    Ausblick: Zwischenbericht und Fachkonferenz

Im sechsten Teil der Veranstaltungsreihe geht es um einen Ausblick: Warum sind die nächsten Monate so entscheidend? Welche Funktion hat der im Herbst erscheinende „Zwischenbericht Teilgebiete“? Was könnte die „Fachkonferenz Teilgebiete“ leisten und was will stattdessen das Atommüll-Bundesamt?

Di., 30.6.     Die Alternative: Wie könnte es anders gehen?

Im siebten Teil der Veranstaltungsreihe geht es um Alternativen: Was ist die eigentliche gesellschaftliche Aufgabe? Wie sähe es aus, das Verfahren vom Kopf auf die Füße zu stellen? Wie kann echte Mitbestimmung zu einer Überwindung des Atommüll-Konflikts beitragen?

Do., 02.7.    Wie sich was ändern lässt: Informieren, vernetzen und einmischen

Im letzten Teil der Veranstaltungsreihe geht es um Möglichkeiten zur Veränderung: Warum sollte man die staatlichen Institutionen bei der Standortsuche nicht einfach machen lassen? Das Verfahren läuft, die Rechte der Betroffenen sind gering: wie kann es trotzdem gelingen, Einfluss zu nehmen?

In den meisten Fällen kommen die inhaltlichen Inputs von Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt und seit Jahrzehnten mit dem Atommüll-Thema befasst. Einzelne Teile übernehmen Kolleg*innen aus dem .ausgestrahlt-Team. Die Veranstaltungen beginnen jeweils 18:30 Uhr und dauern 60 bis 90 Minuten. Es gibt je zwei inhaltliche Inputs von etwa 15 Minuten, dazwischen und danach bleibt Zeit für Fragen

Veranstalter: .ausgestrahlt e.V., Große Bergstraße 189, 22767 Hamburg, E-Mail: info[at]ausgestrahlt.de, Fon: 040 - 2531 89 40

Informationen zur Anmeldung unter diesem Link.

Für die Teilnahme an einer Online-Veranstaltung verarbeiten wir die von Teilnehmer*innen bei der Anmeldung und in der Veranstaltung zur Verfügung gestellten Daten. Diese Daten werden spätestens 3 Monate nach Durchführung der Veranstaltung gelöscht. Weitere Informationen gemäß Art. 13 DSGVO finden sich hier: ausgestrahlt.de/datenschutz
Für die technischen Durchführung der Onlineveranstaltungen nutzen wir die Software ZOOM der Firma Zoom Video Communications, Inc., San Jose, USA, die dafür als Auftragsverarbeiter*in im Sinne der DSGVO für uns tätig wird. Die Datenschutzrichtlinien von Zoom sind hier zu finden.