Workshop Freitag, 05. Juni 2020 – Samstag, 06. Juni 2020 /
Berlin

"Der Nahostkonflikt - (k)ein Problem für pädagogische Arbeit!?"

Selbstreflektion und Verhalten im Kontext von Diskriminierung und Machtverhältnissen

Datum, Uhrzeit
Fr., 05. Juni 2020, 10.00 Uhr  –
Sa., 06. Juni 2020, 15.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Die Trainer Mohamed Ibrahim und Shemi Shabat arbeiten im Bereich der politischen Bildung und führen seit 2008 als Palästinensisch-Israelisches Tandem Workshops für Jugendliche und Fortbildungen für Multiplikator*innen zum Nahostkonflikt durch.
Neben der historischen und politisch aktuellen Wissensvermittlung zum Nahostkonflikt werden bestehende politisch-gesellschaftliche Machtverhältnisse, wie Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus, thematisiert und bearbeitet.
Die Fortbildung nimmt die eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden mit dem Thema sowie die Fragestellungen dazu als Ausgangspunkt. Mittels unterschiedlicher Methoden (interaktive Übungen, Filmmaterial, Theater) und den Austausch zum Thema werden wir in dem Workshop an der eigenen Einstellung im Umgang mit möglichen Konfliktlagen arbeiten. Durch das Aufzeigen und Ausprobieren potentieller Handlungsmöglichkeiten wollen wir dazu beitragen, Unsicherheiten bei der pädagogischen Bearbeitung des Themas Nahostkonflikt abzubauen.

Der Workshop richtet sich hauptsächlich an Multiplikator*innen, Pädagog*innen und Sozialarbeiter*innen.

Freitag 5.6.2020, 16:00-20:00 Uhr
Samstag 6.6.2020, 10:00-16:00 Uhr

ZU DEN TRAINERN:

Shemi Shabat
ist politischer Bildner und Diversity-Trainer mit den Schwerpunkten Nahostkonflikt, Antidiskriminierung und Empowerment. Er ist in Tel Aviv geboren und aufgewachsen und war dort in verschiedenen NGOs für Frieden und Soziale Gerechtigkeit aktiv. Seit 2016 arbeitet er als Berater beim „Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bund in Berlin Brandenburg“.

Mohamed Ibrahim
ist Trainer im interkulturellen und interreligiösen Bereich, in der Konfliktbearbeitung und dem Nahostkonflikt. Er ist Diplom-Politologe mit dem Schwerpunkt der internationalen Zusammenarbeit. Er wurde in einem palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon geboren und ist in Deutschland aufgewachsen. Neben seiner Trainertätigkeit ist er bei einer deutschen Durchführungsorganisation der internationalen Zusammenarbeit tätig.

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.