Diskussionsabend
- Mittwoch, 03. Dezember 2014 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Der organisierte Hass. Was tun gegen Antifeminismus?!
Bewegungsgespräch
Beschimpfungen und Vergewaltigungsdrohungen sind für feministische Aktivist_innen Alltag. Das ist keine neue Entwicklung. Aber in den letzten Jahren hat sich die Situation zugespitzt. Proteste von Lebensschützer_innen gegen Abtreibung, die unverblümte Hetze gegen eine Sexualpädagogik der Vielfalt, die Entwendung des Hashtags #aufschrei – diese Beispiele zeigen: der Hass auf feministische Positionen –oft verschränkt mit Homo- und Transphobie sowie (antimuslimischem) Rassismus – wird offensiver und er ist stärker als zuvor organisiert. Zusammenschlüsse wie die Zivile Koalition und die AfD bekämpfen zielgerichtet Geschlechtergerechtigkeit und die Anerkennung sexueller Vielfalt.
Welche gesellschaftlichen Entwicklungen stehen hinter den organisierten und offen geäußerten Gewaltphantasien? Welche Rolle spielen Parteien und Medien? Welche rechtliche Handhabe gibt es? Und welche Strategien stehen an, um dem organisierten Hass etwas entgegenzusetzen? Diese Fragen diskutieren wir im achten Bewegungsgespräch mit:
- Ilse Lenz, Ruhr-Universität Bochum
- Evrim Sommer, MdA, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
- Magda Albrecht, Mädchenmannschaft e.V.
- Doris Liebscher, HU Berlin
Moderation: Sebastian Scheele, TU Berlin
Was? 8.Bewegungsgespräch: Strategien gegen Antifeminismus
Wann? Mittwoch, 3. Dezember 2014, 19 Uhr
Wo? taz-Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin
Veranstalter_in: Institut für Protest- und Bewegungsforschung e.V.
Kontakt: Simon Teune,
Zentrum Technik und Gesellschaft, TU Berlin
Hardenbergstraße 16-18
10623 Berlin
Fon: +49 (0)30 / 314-26009
Fax: +49 (0)30 / 314-26917
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