- Montag, 11. Februar 2008 20.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Der Zug der Erinnerung | Antisemitismus und Verschwörungstheorie: Die Ermordung jüdischer Kinder im Kontext nationalsozialistischer Weltanschauung | Vortrag & Diskussion
Begleitprogramm
Vortrag und Diskussion mit dem Politikwissenschaftler Malte Gebert (Göttingen)
Unter den mehr als 280 Jüdinnen und Juden aus Göttingen und Umgebung, die von den Nazis in die Vernichtungslager deportiert wurden, waren auch mindestens 20 Kinder. Der Glaube an eine „jüdische Weltverschwörung“ war in weiten Teilen der deutschen Gesellschaft so verbreitet, dass sogar Kinder sowie Kleinkinder als potentiell gefährlich galten und deshalb ermordet wurden. In diesem Vortrag soll der Versuch unternommen werden, die Frage nach dem Zusammenhang zwischen den Deportationen und den verschwörungstheoretischen und antisemitischen Elementen der nationalsozialistischen Weltanschauung zu beantworten.
Weitere Informationen (Website)
Unter den mehr als 280 Jüdinnen und Juden aus Göttingen und Umgebung, die von den Nazis in die Vernichtungslager deportiert wurden, waren auch mindestens 20 Kinder. Der Glaube an eine „jüdische Weltverschwörung“ war in weiten Teilen der deutschen Gesellschaft so verbreitet, dass sogar Kinder sowie Kleinkinder als potentiell gefährlich galten und deshalb ermordet wurden. In diesem Vortrag soll der Versuch unternommen werden, die Frage nach dem Zusammenhang zwischen den Deportationen und den verschwörungstheoretischen und antisemitischen Elementen der nationalsozialistischen Weltanschauung zu beantworten.
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