- Donnerstag, 22. November 2007 19.00 In meinem Kalender speichern
Der Zug der Erinnerung | Und was geschah mit den Kindern? – Jüdisches Leben in Göttingen in den 20er, 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts | Vortrag
Begleitprogramm
Vortrag mit der Historikerin Dr. Cordula Tollmien (Göttingen)
Als am 26. März 1942 der erste Transport mit Göttinger Jüdinnen und Juden in die Vernichtungslager des Ostens fuhr, waren unter den Deportierten auch acht Kinder. Das jüngste war der am 29. Oktober 1938, wenige Tage vor der Pogromnacht, geborene Denny Junger – das letzte Kind, das während der NS-Zeit in der
Göttinger jüdischen Gemeinde zur Welt kam. Den Spuren dieser Kinder und ihrer Familien soll in diesem Vortrag nachgegangen werden. Nicht nur um die Zeit der Verfolgung geht es dabei, sondern auch um die Jahre davor, in denen jüdisches Leben – wenn auch schon damals nicht von allen gern gesehen – überall in der Stadt präsent war.
Weitere Informationen (Website)
Als am 26. März 1942 der erste Transport mit Göttinger Jüdinnen und Juden in die Vernichtungslager des Ostens fuhr, waren unter den Deportierten auch acht Kinder. Das jüngste war der am 29. Oktober 1938, wenige Tage vor der Pogromnacht, geborene Denny Junger – das letzte Kind, das während der NS-Zeit in der
Göttinger jüdischen Gemeinde zur Welt kam. Den Spuren dieser Kinder und ihrer Familien soll in diesem Vortrag nachgegangen werden. Nicht nur um die Zeit der Verfolgung geht es dabei, sondern auch um die Jahre davor, in denen jüdisches Leben – wenn auch schon damals nicht von allen gern gesehen – überall in der Stadt präsent war.
- Veranstalter*in
- Externe Veranstaltung