Internationale Konferenz Donnerstag, 28. Mai 2020 /
Berlin

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020: „Aufbruch für Europa“ endlich einlösen

Datum, Uhrzeit
Do., 28. Mai 2020,
10.00 – 18.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Sprache
Deutsch
Englisch
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Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Veranstaltungsreihe
EU Quo Vadis
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Am 1. Juli 2020 übernimmt Deutschland für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft. Für die deutsche Regierung ist dies nun der Zeitpunkt, das im Koalitionsvertrag postulierte Versprechen „Aufbruch für Europa“ endlich einzulösen und ihrer Verantwortung für die Zukunft Europas gerecht zu werden. Ob bei Klimapolitik, Asyl und Migration, Außen- und Sicherheitspolitik, Digitalisierung und künstliche Intelligenz, Bankenunion oder neuen Ansätzen für eine Sozialpolitik: die EU benötigt mehr Handlungswillen aus ihren Hauptstädten. Deutschland als größtes und wirtschaftsstärkstes Land muss seinen aktiven und solidarischen Beitrag dafür leisten, dass sich die EU den Herausforderungen der Zeit stellen kann. Wir fragen deshalb:

  • Welche Verantwortung hat Deutschland und wie soll deutsches Engagement in der EU aussehen?
  • Welche Erwartungen haben die europäischen Nachbarn an Deutschland?
  • Welche Prioritäten soll Deutschland für seine EU-Ratspräsidentschaft setzen?
  • Wie kann Deutschland zu neuem Elan in der europäischen Zusammenarbeit und zur Handlungsfähigkeit der EU beitragen?

 

Auf unserer Europapolitischen Jahrestagung bringen wir Vertreter/innen aus Politik, Wissenschaft, Politikberatung und Zivilgesellschaft aus der EU zusammen, um kontrovers und konstruktiv über die Zukunft der EU zu diskutieren.

U.a. mit:

  • Dr. Franziska Brantner, MdB, Europapolitische Sprecherin, Bündnis90/Die Grünen, Berlin
  • Radka Denemarková, Schriftstellerin, Übersetzerin, Journalistin, Prag
  • Sven Giegold, MdEP, Leiter der deutschen Delegation, Die Grünen/EFA, Brüssel
  • Pekka Haavisto*, Außenminister der Republik Finnland, Helsinki
  • Johannes Hillje, Politologe und Co-Autor der Studie „Deutschland und die EU“, Berlin
  • Yannick Jadot*, MdEP, Die Grünen/EFA, Brüssel
  • Sheila Mysorekar, Journalistin und Vorsitzende der Neuen Deutschen Medienmacher*innen, Berlin
  • Lefteris Papagiannakis, Head of Advocacy, Policy and Research, Solidarity Now, Athen
  • Terry Reintke, MdEP, Stellvertretende Vorsitzende, Die Grünen/EFA, Brüssel
  • Mattia Santori*, Gründer der Sardinen Bewegung, Bologna
  • Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
  • Dr. Arturo Varvelli, Direktor, European Council on Foreign Relations, Rom
  • Urszula Zielińska, Mitglied des polnischen Parlaments, Warschau

* angefragt

 

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Green European Foundation.

Information:
Ulrike Pusch
Freiberufliche Projektmanagerin
E-Mail: euquovadis@boell.de

Claudia Rothe
Projektmanagerin
Heinrich-Böll-Stiftung
E-Mail rothe@boell.de
Telefon +49(0)30 285 34 -385