Dienstag, 14. April 2009 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Deutsche Migrationspolitik

Das Mittelmeer als europäische Schutzzone

Die Diskussionsreihe Deutsche und europäische Außenpolitik zwischen Mittelmeer und Hindukusch soll den Blick der Öffentlichkeit auf Politikfelder lenken, die für die deutschen und europäischen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen von zentraler Bedeutung sind. Neben einer Analyse der auswärtigen Wirtschafts-, Sicherheits-, Kultur-, und Entwicklungspolitik gegenüber ausgewählten Ländern des Nahen/ Mittleren Ostens und Zentralasiens wird insbesondere die Rolle der Bundesrepublik in der neuen Union für das Mittelmeer zur Sprache kommen. Diese Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit eurient, der Zeit-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der VHS Leipzig, der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Institut für Politikwissenschaft und dem Orientalischen Institut der Universität Leipzig veranstaltet.

Deutsche Migrationspolitik - Das Mittelmeer als europäische Schutzzone

Jedes Jahr versuchen tausende Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Dabei werden die Grenzen immer schwerer passierbar und für die Flüchtlinge selbst ist es ein lebensbedrohliches Risiko. Wie kann Deutschland dazu beitragen das Mittelmeer zu einem Raum von Sicherheit und wirtschaftlichen Wohlstand zu gestalten? Ist die geplante euro-mediterrane Freihandelszone ohne eine Liberalisierung der Arbeitsmärkte realisierbar? Welche Szenarien unterliegen der deutschen und europäischen Migrations- und Integrationspolitik und welche strategischen Interessen werden verfolgt?

Podiumsgäste
Dr. Thomas Demmelhuber, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erlangen
Steffen Erdle, freier Gutachter und Berater für die MENA-Region

Moderation:
Sonja Brogiato, Sprecherin des Flüchtlingsrats Leipzig