Workshop

Sonntag, 18. Oktober 2026 10.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Workshop

Dialoge Warriors

„Dialogue Warriors“ widmet sich einer der dringendsten demokratischen Herausforderungen in Europa: der wachsenden affektiven Polarisierung und dem Verlust konstruktiver Dialogfähigkeit. Der interaktive Workshop unterstützt Teilnehmende dabei, Polarisierung zu navigieren und „guten Konflikt“ in ihren Gemeinschaften zu fördern.

Anhand von Fallstudien, interaktiver Gruppenarbeit und Rollenspielen erkunden die Teilnehmenden praktische Werkzeuge für Deeskalation, tiefes Zuhören und konstruktiven Dialog – basierend auf dem Good-Conflict-Framework der US-Journalistinnen Amanda Ripley und Hélène Biandudi Hofer.

Ziele des Workshops:
-Treiber toxischer Konflikte und Dynamiken schwieriger Gespräche erkennen
-Werkzeuge wie „Looping“ für tiefes Zuhören anwenden sowie Modelle kennenlernen, um gesunden Konflikt in Dialogen über Unterschiede konstruktiv zu verankern

Durch die Stärkung der Fähigkeit zu „gutem Konflikt“ möchte Dialogue Warriors zu einer gesünderen politischen Kultur beitragen – einer Kultur, in der Unterschiede produktiv zum Ausdruck gebracht werden können.

Mit:
Mackenzie Nelson ist deutsch-amerikanische Trainerin und Prozessbegleiterin im Non-Profit-Sektor mit über acht Jahren Erfahrung in partizipativen Strategieprozessen, Trainings und Multi-Akteurs-Dialogen zu Klima, Demokratie und digitaler Governance. Sie arbeitete u.a. mit AlgorithmWatch, Agora Energiewende und der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie ist in Art of Hosting und Training from the Back of the Room ausgebildet und hat einen M.A. der Central European University.

Johanna Schaefer-Kehnert ist Beraterin und Prozessbegleiterin im öffentlichen Sektor. Sie hat über acht Jahre Erfahrung in der Begleitung von partizipativen Strategie- und Veränderungsprozessen, Wirkungsevaluation und in der Entwicklung von Trainings, u.a. für die Heinrich-Böll-Stiftung und verschiedene Bundesministerien. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Geschlechtergerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit. Sie hat einen M.A. des Geneva Graduate Institute.

Datum:
18. Oktober 2026
10:00 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Olivaer Platz 16, 4. OG, 10707 Berlin

Die Räumlichkeiten des Bildungswerks sind leider nur bedingt für Rollstuhlfahrer*innen nutzbar: Es gibt einen Aufzug (mit den Maßen 125 cm x 70 cm). Allerdings besteht eine Kante von knapp 5 cm, um in die Räumlichkeiten zu gelangen. Es gibt leider keine barrierefreien Toiletten. Wir entschuldigen uns für diese Umstände.

Teilnahmegebühr
50,00 Euro/ ermäßigt 25,00 Euro
Der ermäßigte Beitrag kann in Anspruch genommen werden von Schüler*innen, Auszubildenden, Studierenden, Freiwilligendienstleistenden, Arbeitssuchenden mit Leistungen nach ALG II sowie Schwerbehinderten (GdB mind.50) gegen Vorlage der entsprechenden Bescheinigung.
Die Zahlung des Teilnahmebeitrags wird nach Erhalt der Anmeldebestätigung bzw. nach Zahlungsaufforderung fällig. Bei Absagen, die weniger als zwei Wochen vor Seminarbeginn eingehen, wird die Teilnahmegebühr nur dann zurückerstattet, wenn eine Person von einer evtl. vorhandenen Warteliste nachrücken kann. In jedem Fall wird aber eine Bearbeitungsgebühr von 20 Euro fällig.


Die Veranstaltung wird von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Veranstalter*in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Sprache
Deutsch