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Vortrag

Dienstag, 22. September 2026 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Vortrag

Die Bedeutung der Solidarność für die friedliche Revolution in der DDR

Mit Wolfgang Templin

Die Solidarność, 1980 als unabhängige Gewerkschaft auf der Gdansker Lenin-Werft gegründet, hatte eine große Wirkung auf die Länder des Ostblocks. Nach ihrem Verbot in Polen wurde der Kampf um Selbstbestimmung auch vom Koordinationsbüro der Solidarność in Bremen, der Partnerstadt von Gdansk, aus geführt. Doch welchen Einfluss hatte die Solidarność auf den Verlauf der friedlichen Revolution in der DDR?

Einen Impulsvortrag zu dieser Frage hält Wolfgang Templin, Philosoph, Publizist und Mitbegründer der "Initiative Frieden und Menschenrechte", die Protestaktionen gegen Menschenrechtsverletzungen in der DDR durchführte. Templin wurde dann einer der Gründer von Bündnis 90, von 2010 bis 2014 war er Leiter des Warschauer Auslandsbüros der Heinrich Böll-Stiftung.

Schon lange vor der Wende hatte Templin enge Kontakte zu Dissidenten der Solidarność, basierend auf seinen Studienjahren 1976 und 1977 an der Universität Warschau. Dort hatte Templin erste Verbindungen zur polnischen Opposition geknüpft, wie beispielsweise dem Komitee zur Verteidigung der Arbeiter (KOR).

Nach Templins Impuls besteht Gelegenheit zur Diskussion.
Die Moderation übernimmt der Bremer Politikwissenschaftler Prof. Dr. Lothar Probst. 


Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftungen Bund und Bremen im Rahmen des Netzwerks zum 3. Oktober, in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bremen und der Landeszentrale für politische Bildung Bremen.
 

Adresse
Landeszentrale für politische Bildung
Birkenstraße 20
28195 Bremen

Veranstalter*in
Landesstiftung Bremen
Teilnahmegebühren
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich
Zugang
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich