Dienstag, 16. Juni 2009 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Die deutsch-Iranischen Beziehungen

Reihe: Deutsche und europäische Außenpolitik zwischen Mittelmeer und Hindukusch

Die Diskussionsreihe Deutsche und europäische Außenpolitik zwischen Mittelmeer und Hindukusch soll den Blick der Öffentlichkeit auf Politikfelder lenken, die für die deutschen und europäischen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen von zentraler Bedeutung sind. Neben einer Analyse der auswärtigen Wirtschafts-, Sicherheits-, Kultur-, und Entwicklungspolitik gegenüber ausgewählten Ländern des Nahen/ Mittleren Ostens und Zentralasiens wird insbesondere die Rolle der Bundesrepublik in der neuen Union für das Mittelmeer zur Sprache kommen. Diese Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit eurient, der Zeit-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der VHS Leipzig, der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Institut für Politikwissenschaft und dem Orientalischen Institut der Universität Leipzig veranstaltet.

Die Deutsch-Iranischen Beziehungen

Seit die EU 2005 auf Vorschlag des damaligen Bundesaußenministers Fischer die iranische Führung ultimativ zur vollständigen Einstellung der Urananreicherung aufforderte und nach Teherans Weigerung gemeinsam mit den USA im UNO-Sicherheitsrat Sanktionen gegen Iran durchsetzte konnte der Iran dennoch bis heute nicht zum Einlenken bewegt werden. Wie sind die gegenwärtigen deutsch-iranischen Beziehungen vor diesem Hintergrund einzuschätzen? Welche Ziele verfolgt die deutsche Außenpolitik im Iran und welche Bedeutung hat der Iran als politischer und wirtschaftlicher Partner für Deutschland?

Podiumsgäste
Dr. Johannes Reissner, Iranexperte und Mitglied der Forschungsgruppe Naher Osten und Afrika der Stiftung Wissenschaft und Politik
S.E. Ali Reza Sheikh Attar, Botschafter der Islamischen Republik Iran in Deutschland

Moderation:
Dr. Stefanie Brinkmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Leipzig