Montag, 08. September 2008 19.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Die Deutsch-Russischen Beziehungen im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Menschenrechten

Anlässlich der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen verschärfte sich die Kritik an der „gelenkten Demokratie“ in Russland. Gleichzeitig äußerten zahlreiche deutsche und europäische PolitikerInnen die Hoffnung, mit dem neu gewählten Präsidenten Medwedew zu einem konstruktiveren Umgang zu finden, der Russlands Bedeutung in wirtschafts-, energie- und außenpolitischen Fragen gerecht werde und zu einer strategischen Partnerschaft zwischen Europa und Russland führen könne.

Sind diese Hoffnungen gerechtfertigt? Was ist vom neuen russischen Präsidenten zu erwarten? Und wie sollte eine deutsche und europäische Russland-Politik aussehen, die die gewachsene – nicht zuletzt wirtschaftliche – Bedeutung Russlands berücksichtigt, jedoch die Augen vor den innenpolitischen Entwicklungen und andauernden Menschenrechtsverletzungen nicht verschließt?