Donnerstag, 05. Juni 2008 20.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Die Europäische Union der Erneuerbaren Energien (ERENE)

Präsentation der Machbarkeitsstudie

Vorstellung einer Studie zur europäischen Energie- und Klimapolitik:

Mit:
Michaele Schreyer, EU-Kommissarin a.D., Autorin der Studie
Lutz Mez, Geschäftsführer der Forschungsstelle für Umweltpolitik, Freie Universität Berlin, Autor der Studie
Reinhard Bütikofer, Vorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

Moderation: Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

Die vollständige Deckung des europäischen Strombedarfs durch erneuerbare Energien ist möglich. Dafür braucht es aber neue Instrumente und Strategien.  
Das ist das Ergebnis einer aktuellen Machbarkeitsstudie der Heinrich-Böll-Stiftung.
Die Autoren Michaele Schreyer und Lutz Mez schlagen darin die Gründung einer Europäischen Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE) vor. Deren Aufgabe:
die Abhängigkeit von fossilen und nuklearen Energieträgern beenden - durch eine europaweite Offensive für erneuerbare Energien.    

`Fünfzig Jahre nach ihrer Gründung muss sich die Europäische Union ein neues ehrgeiziges Ziel setzen: zum Vorreiter einer umweltverträglichen Energieversorgung zu werden und damit zugleich ihre industrielle Basis zu
erneuern`, sagt Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.

ERENE soll das vielfältige Potential Europas an erneuerbaren Energien optimal nutzen. Vorrangige Aufgaben: der Aufbau eines europäischen Stromnetzes und
die Errichtung eines europäischen Binnenmarktes für erneuerbare Energien. Als Gründungsmodell schlagen die Autoren eine Gemeinschaft auf der Basis eines eigenen Vertrages (siehe EURATOM) oder eine Gemeinschaft zur verstärkten Zusammenarbeit von Mitgliedstaaten unter dem Dach der EU vor (siehe Währungsunion).