Vortragsreihe Montag, 04. März 2019 /
Berlin

Die Frauen der APO - Die weibliche Seite von 68

Reihe "100 Jahre Frauenwahlrecht - Wegbereiterinnen gestern und heute"

Datum, Uhrzeit
Mo., 04. März 2019,
19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Bildvortrag von und mit Ruth E. Westerwelle

Seit mehr als zwanzig Jahren arbeitet Ruth E. Westerwelle an verschiedenen Themen zu den "68ern". So stellte sie in einer großartigen Ausstellung (2014) im Berliner Willy-Brandt-Haus "Die Frauen der APO" und "die weibliche Sicht auf 68" vor. Die Fotografin Ruth E. Westerwelle reiste dafür um die Welt. Resultat dessen sind unvergessliche Portraits und Geschichten von z.B. Gretchen Dutschke und Beate Klarsfeld. Außergewöhnliche Frauen, die die 1968er Aufbruchbewegung maßgeblich mitprägten, spiegeln die gelebte zeitgenössische Geschichte wider. Ruth E. Westerwelle erarbeitete im Anschluss ein umfangreiches Buch, welches das 68er-Geschehen visuell vorwiegend aus der Sicht der Frauen darstellt. Dafür recherchierte sie in vielen Pressearchiven, Archiven von beteiligten Fotografen/innen* und in den Privatarchiven aktiver Frauen dieser Generation. In ihrem Bildvortrag zeigt sie Auszüge ihres beeindruckenden Schaffenswerks.

Ruth E. Westerwelle ist seit Anfang der 70er Jahre selbstständig in der Medienbranche unterwegs. Sie war als Mitbegründerin der Alternativszene und ein paar Jahre "on the road". Sie baute einen Vertrieb auf und gründete zwei Verlage. Außerdem hatte Ruth E. Westerwelle eine kleine Druckerei und ist bis heute eine anerkannte Fotografin. Vor vielen Jahren gründete sie den Berliner FotoSalon, hier und anderenorts arbeitet sie als Dozentin und ist Autorin.

Veranstaltungsort:
EWA e.V.- Frauenzentrum, Prenzlauer Allee 6, 10405 Berlin
Der Zutritt zum EWA-Frauenzentrum ist ausschließlich Frauen* vorbehalten. Wir bitten um Verständnis.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem EWA-Frauenzentrum.
Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Zur Veranstaltungsreihe:
100 Jahre Frauenwahlrecht - Wegbereiterinnen gestern und heute
Wo stehen Frauen 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechtes gesellschaftlich, beruflich und politisch


Was für junge, emanzipierte Frauen heute selbstverständlich ist, war in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten undenkbar. Frauen im Beruf, in der Wirtschaft, Bildung oder als Akademikerinnen sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Ganz zu schweigen von Frauen in der Politik. Die Narration beschreibt noch 100 Jahre zuvor den unerbittlichen Kampf zur Einführung des Frauenwahlrechts, wie z.B. von Frauen wie Clara Zetkin oder Hedwig Dohm. Am 19. Januar 1919 wurde in Deutschland erstmalig von Frauen gewählt.
Was ist seitdem passiert? Wo stehen Frauen heute? Welchen Herausforderungen sehen sich Frauen heute gegeben über gestellt? Diese Veranstaltungsreihe stellt Wegbereiterinnen und feministische Vordenkerinnen vor und möchte aktuelle feministische Diskussionen aufgreifen, die generationsübergreifend diskutiert werden können.
Vorträge zu "Frauen in der APO" in Westdeutschland, "Frauen für den Frieden" im Osten, Feminismus und Digitalisierung, eine Lesung über 100 Jahre Frauenwahlrecht und ein Workshop zum Thema Empowerment, sind Themenschwerpunkte die wir in dieser Veranstaltungsreihe aufgreifen möchten. Ziel ist es spannende Diskussionsrunden zu begleiten, unterschiedliche Frauengenerationen zusammenzubringen und ein Netzwerk für zukünftige Wegbereiterinnen der Gleichstellung aufzubauen.