- Donnerstag, 14. April 2011 10.30 – 17.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Die Freiheit zu sterben - Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe
Tagung
Der Tod gehört zum Leben. Das gilt nicht nur für jeden Einzelnen, sondern auch für unsere Gesellschaft. Auch sie muss immer wieder prüfen, wie sie mit Sterbenden umgeht. Gesetze können menschliche Zuwendung weder verordnen noch ersetzen. Aber jeder, der Angehörige oder Freunde beim Sterben begleiten oder ihnen beim Sterben helfen will, sollte vorab wissen (können), wie weit seine Hilfe gehen darf und an welche Regeln er sich zu halten hat. Wie weit sterbende Menschen ihr Lebensende selbstbestimmt gestalten können, ist ein bürgerrechtliches Anliegen.
Diese Tagung soll die erfolgreiche Kooperation der Humanistischen Union mit der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema Sterbehilfe aus dem Jahre 2007 fortsetzen. Vor dem Hintergrund einer derzeit diskutierten Strafrechtsreform in Bezug auf die Sterbe- und Suizidhilfe wird sie sich mit drei Schwerpunkten beschäftigen:
I. Die deutsche Rechtslage und das Sterben in Würde
Welche Formen von Sterbehilfe erlaubt und verboten sind, ist in Deutschland rechtlich nicht eindeutig geregelt. Die Lage der verfassungs- und strafrechtlichen Ausgestaltung von Sterbehilfe soll in diesem Teil skizziert und um praktische Einsichten eines Intensivmediziners ergänzt werden.
II. Der assistierte Suizid in der Schweiz und in Deutschland
Die Analyse des deutschen Umgangs mit Schweizer Sterbehilfevereinen soll die gesellschaftliche Bedeutung der Sterbehilfe verdeutlichen und insbesondere die Dimensionen der Beihilfe zum Suizid aufzeigen.
III. Die Erfahrungen mit der Freigabe der Sterbehilfe in den Niederlanden
In den Niederlanden, Belgien und Luxemburg gibt es eine mehrjährige Praxis der aktiven Sterbehilfe auf gesetzlicher Grundlage. Im dritten Panel sollen sowohl die gesetzlichen Regelungen der aktiven Sterbehilfe als auch die Erfahrungen bei ihrer Anwendung in den Beneluxstaaten vorgestellt und diskutiert werden.
Zur Debatte im Internet:
Für und wider: Sterbehilfe legalisieren?
Unterstützt von der Heinrich-Böll-Stiftung präsentiert fuerundwider.org mit Hilfe webbasierter Visualisierungstechniken einen Überblick über die relevanten Argumente für und gegen die Liberalisierung der Sterbehilfe.
Zur Debatte
Zur Debattenseite fuerundwider.org
Diese Tagung soll die erfolgreiche Kooperation der Humanistischen Union mit der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema Sterbehilfe aus dem Jahre 2007 fortsetzen. Vor dem Hintergrund einer derzeit diskutierten Strafrechtsreform in Bezug auf die Sterbe- und Suizidhilfe wird sie sich mit drei Schwerpunkten beschäftigen:
I. Die deutsche Rechtslage und das Sterben in Würde
Welche Formen von Sterbehilfe erlaubt und verboten sind, ist in Deutschland rechtlich nicht eindeutig geregelt. Die Lage der verfassungs- und strafrechtlichen Ausgestaltung von Sterbehilfe soll in diesem Teil skizziert und um praktische Einsichten eines Intensivmediziners ergänzt werden.
II. Der assistierte Suizid in der Schweiz und in Deutschland
Die Analyse des deutschen Umgangs mit Schweizer Sterbehilfevereinen soll die gesellschaftliche Bedeutung der Sterbehilfe verdeutlichen und insbesondere die Dimensionen der Beihilfe zum Suizid aufzeigen.
III. Die Erfahrungen mit der Freigabe der Sterbehilfe in den Niederlanden
In den Niederlanden, Belgien und Luxemburg gibt es eine mehrjährige Praxis der aktiven Sterbehilfe auf gesetzlicher Grundlage. Im dritten Panel sollen sowohl die gesetzlichen Regelungen der aktiven Sterbehilfe als auch die Erfahrungen bei ihrer Anwendung in den Beneluxstaaten vorgestellt und diskutiert werden.
Zur Debatte im Internet:
Für und wider: Sterbehilfe legalisieren?
Unterstützt von der Heinrich-Böll-Stiftung präsentiert fuerundwider.org mit Hilfe webbasierter Visualisierungstechniken einen Überblick über die relevanten Argumente für und gegen die Liberalisierung der Sterbehilfe.
Zur Debatte
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin