- Mittwoch, 18. Januar 2012 11.45 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Die Grenzen des Planeten
Wie alle trotz knapper Ressourcen satt werden können
Eine nachhaltige Landwirtschaft ist der entscheidende Schlüssel, um alle Menschen in einer Welt mit begrenzten Ressourcen zu ernähren: Sie verbindet Klimaschutz, die Bekämpfung von Hunger und Armut sowie effiziente Ressourcennutzung. Zum Auftakt des Gipfeljahres von Rio diskutieren wir den Dreiklang aus Boden- und Wasserschutz sowie Erhalt der Artenvielfalt, der den Rahmen für eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft bilden soll.
Die Herausforderungen sind gewaltig. Als Folge der landwirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahrzehnte schreitet die Bodendegradation voran, immer weniger Flächen sind landwirtschaftlich nutzbar. Die biologische Vielfalt schrumpft massiv. Nur noch 30 Prozent der existierenden Pflanzenarten dominieren den weltweiten Pflanzenbau. Zusammen mit etwa 14 Prozent der Tierarten bilden diese die Grundlagen von rund 90 Prozent der weltweit konsumierten Kalorien. Wasser ist schon heute knapper als Land. Prognosen zufolge wird bis 2030 die Nachfrage nach Wasser das Angebot um rund 40 Prozent übersteigen. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung. Schon heute leben 1,4 Milliarden Menschen in extremer Armut.
Es braucht intelligente Lösungen zur Nutzung natürlicher Ressourcen. Nur ein umfassender Ansatz, der den Boden-Wasser-Biodiversitäts-Nexus berücksichtigt und einbezieht, kann die Basis für eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion bilden und die Ernährung langfristig sichern. Dabei stellen Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zwei Seiten einer Medaille dar, denn Kleinbauern und Kleinbäuerinnen sind besonders von Bodendegradation, Klimawandel und zunehmender Wasserknappheit betroffen.
Als Auftakt für ein aktives „Rio+20“-Jahr möchten wir Sie einladen, gemeinsam mit internationalen Referenten und Referentinnen über mögliche Wege und politische Herausforderungen zu diskutieren, wie eine sozialökologische Transformation der Landwirtschaft gelingen kann.
Die Herausforderungen sind gewaltig. Als Folge der landwirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahrzehnte schreitet die Bodendegradation voran, immer weniger Flächen sind landwirtschaftlich nutzbar. Die biologische Vielfalt schrumpft massiv. Nur noch 30 Prozent der existierenden Pflanzenarten dominieren den weltweiten Pflanzenbau. Zusammen mit etwa 14 Prozent der Tierarten bilden diese die Grundlagen von rund 90 Prozent der weltweit konsumierten Kalorien. Wasser ist schon heute knapper als Land. Prognosen zufolge wird bis 2030 die Nachfrage nach Wasser das Angebot um rund 40 Prozent übersteigen. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung. Schon heute leben 1,4 Milliarden Menschen in extremer Armut.
Es braucht intelligente Lösungen zur Nutzung natürlicher Ressourcen. Nur ein umfassender Ansatz, der den Boden-Wasser-Biodiversitäts-Nexus berücksichtigt und einbezieht, kann die Basis für eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion bilden und die Ernährung langfristig sichern. Dabei stellen Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zwei Seiten einer Medaille dar, denn Kleinbauern und Kleinbäuerinnen sind besonders von Bodendegradation, Klimawandel und zunehmender Wasserknappheit betroffen.
Als Auftakt für ein aktives „Rio+20“-Jahr möchten wir Sie einladen, gemeinsam mit internationalen Referenten und Referentinnen über mögliche Wege und politische Herausforderungen zu diskutieren, wie eine sozialökologische Transformation der Landwirtschaft gelingen kann.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin