Vortragsreihe Mittwoch, 17. April 2019 /
Dresden

Die Illusion der Inklusion. Migrationspädagogische Überlegungen

Ringvorlesung “Inklusive Schule in der Migrationsgesellschaft: Handelnde Teilhabe für alle, aber wie?”

Urheber/in: Pixabay. Public Domain.
Datum, Uhrzeit
Mi., 17. Apr. 2019,
18.30 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Gastvortrag von
Prof. Dr. Paul Mecheril
Professor für Migration und Bildung am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Können Konzepte "inklusiver Pädagogik" der Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Migration und Bildung einen "post-ausländerpädagogischen" und mithin angemesseneren Weg weisen? Durch die UN-Behindertenrechtskonvention hat auch in Deutschland die Diskussion um das Thema Inklusion an großer Intensität gewonnen und kann als eine der zentralen Bezugspunkte gegenwärtiger schulpädagogischer Bildungsdebatten und Reformdiskussionen verstanden werden. Einer am Ideal der Inklusion orientierten Schule geht es um die Erweiterung und Differenzierung der Resonanzverhältnisse zwischen den (migrations)gesellschaftlich vermittelten Bildungsdispositionen der Schülerinnen und den Bildungserwartungen und -angeboten der Schule: je mehr Resonanz, desto mehr Möglichkeitsräume für Lern- und Bildungsprozesse. Was dies heißen kann, möchte ich in meinem Vortrag erkunden, nicht ohne dabei, erstens eine Kritik der gegenwärtigen Praxis wie auch der allgemeinen Programmatik der Inklusion zu streifen und vor diesem Hintergrund zweitens die Frage nach der angemessenen normativen  Ausrichtung des Begriffs inklusiver Bildung zu diskutieren.

  • mit einem Kommentar von Juliana Dressel-Zagatowski (Leiterin 101. Oberschule Dresden, Mitinitiatorin der Initiative "Lernquartier Johannstadt 2022“)
  • Moderation: Dr. Noa K. Ha (TU Dresden)

Zeit: 17. April 2019 // 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: Hörsaalzentrum, Raum 401 // Bergstraße 64 // Dresden

 

Eine gemeinsame Veranstaltung des pokuBi e.V. und dem Zentrum für Integrationsstu­dien der TU Dresden.

In Kooperation mit Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, GEW Sachsen, Center for Migration, Education and Cultural Studies der Universität Oldenburg, Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V., IN VIA Dresden-Meißen e.V. und RAA Sachsen Opferberatung.

Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.