Veranstaltung
- Samstag, 12. September 2026 19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Die Krimtataren, Geschichte, Kultur, Politik. Eine besondere Beziehung zu Heidelberg
Vor 35 Jahren vereinbarte Heidelberg eine Städtepartnerschaft mit Simferopol auf der Krim. Seit 2014 hält Russland die Halbinsel besetzt und verfolgt die Krimtataren systematisch. Dieser Abend holt Stimmen und aktuelle Informationen von der Krim und über die Krimtataren nach Heidelberg und setzt damit auch ein Zeichen gegen russische Propaganda und Desinformation über die Halbinsel.
Durch den Abend führt Elnara Nuriieva-Letova, Krimtatarin, Autorin und Aktivistin, die dabei auch ihre eigene Arbeit vorstellt. Sie bringt die beiden Herausgebenden des neu erschienenen Buches „Die Krimtataren, Geschichte, Kultur, Politik" ins Gespräch: Dr. Mieste Hotopp-Riecke, Leiter des ICATAT und Krimtataren-Experte, sowie Sarah Reinke, die berichtet, wie es um die Menschenrechte auf der Krim steht. Dazu laufen Ausschnitte einer Dokumentarfilm-Serie über krimtatarische Spuren in Deutschland, und Irena Brežná, vielfach ausgezeichnete Journalistin, Schriftstellerin und Publizistin, liest aus ihren Texten.
Mitwirkende: Dr. Mieste Hotopp-Riecke, Elnara Nuriieva-Letova, Irena Brežná, Sarah Reinke
Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg in Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker und dem ICATAT/Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien
- Adresse
- DAI Heidelberg
- Veranstalter*in
- Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
- Teilnahmegebühren
- kostenfrei, keine Anmeldung notwendig