- Montag, 30. Mai 2011 17.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Die ökologische Krise
veranstaltet von `Rosa Luxemburg Stiftung`
Konzepte zur Erklärung der Ursachen der ökologischen Krise und zur Begründung gesellschaftlicher Auswege. Umrisse eines roten Projekts für den grünen Umbau. Reihe «Politik aktuell»
Dass die ökologischen Lebensgrundlagen der Menschheit in Gefahr sind, ist kaum noch strittig. Kontrovers hingegen wird diskutiert, wie tief die Ursachen dafür in den sozio-ökonomischen Strukturen, Lebensweisen und Weltsichten unserer modernen kapitalistischen Gesellschaft wurzeln. Wie radikal müssen dementsprechend gesellschaftliche Alternativen sein, um Auswege aus der ökologischen Krise zu eröffnen? Von welchen Strategien und Akteuren sind erste Schritte zu erwarten? Zu dieser schwer überschaubaren Debatte wird im ersten Teil der Veranstaltung ein Überblick vermittelt, indem das Spektrum der wesentlichen Denkansätze herausgearbeitet wird.
Im zweiten Teil der Veranstaltung sollen zunächst Leitsätze eines „roten Projekts für den grünen Umbau“ und anschließend wichtige Leitprojekte vorgestellt werden. Dabei wird konkret gezeigt, weshalb die ökologischen Herausforderungen ohne den Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft nicht zu meistern sind. Der grüne Umbau muss in kräftigem Rot auftreten, wenn er seine Ziele erreichen will. Für die LINKE bedeutet das: Unter dem Druck der ökologischen Gefahren kann die sozialistische Perspektive wieder klarer werden. Denn ökologisch gesehen ist eine gerechtere Gesellschaft kein beliebiges Programm, kein Wunschkonzert, kein nostalgisches Schwelgen, sondern ein beinharter Sachzwang.
Referenten:
Dr. Frank Adler (Soziologe) zum ersten Teil
Dr. Hans Thie (Soziologe), Dr. Detlef Bimboes (Biologe) zum zweiten Teil
Moderation:
Prof. Dr. Klaus Steinitz
Ablauf
17.00 bis 18.45 Uhr
Eröffnung und Teil 1 (Referat und Diskussion)
18.45 bis 19.00 Uhr
Imbisspause
19.00 bis 21.00 Uhr
Teil 2 (Referate und Diskussion)