Donnerstag, 07. Mai 2009 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Die politische Pädagogik von Gramsci und Freire – Perspektiven einer verändernden Praxis

veranstaltet von `Rosa Luxemburg Stiftung`

Peter Mayo und Carmel Borg, Professoren für Erziehungswissenschaften an der Universität Malta, beschäftigen sich seit Jahren mit dem Stellenwert von Bildung in der Theorie gesellschaftsverändernder Praxis des Marxisten Antonio Gramsci. Sie verbinden seine Thesen mit den Erkenntnissen des Begründers der `Pädagogik der Unterdrückten` Paulo Freire.  Die Frage, auf die sie vor allem eine Antwort suchen ist, unter welchen Bedingungen ihre Postulate emanzipative Bildung heute noch ermöglichen. Mayo und Borg   erörtern mögliche Konsequenzen, die sich auch in einer Situation der Krise, aus den relevanten Begriffen und Überlegungen ziehen lassen  Eine ihrer letzten Veröffentlichungen zu diesem Thema erschien 2006 in deutscher Sprache im Hamburger Argumentverlag.

„Jedes Verhältnis von Hegemonie ist notwendigerweise ein pädagogisches“, so Gramsci.

Aber in welchem pädagogischen Verhältnis steht emanzipative linke Praxis heute, auch in Bezug auf das „Ende des Neoliberalismus“? Freire betont die Wichtigkeit, die realen Erfahrungen der Menschen in den Mittelpunkt von Lernprozessen zu stellen. Welcher Anspruch an Bildungspraxis wäre damit heute gestellt? Wir erwarten eine spannende Diskussion. Sie sind herzlich eingeladen.

mit: Peter Mayo und Carmel Borg; Moderation: Janek Niggemann

Der Themenabend wird in englischer Sprache stattfinden. Die Präsentation wird auch auf Deutsch vorhanden sein. Flüsterübersetzungen werden vor Ort organisiert.

 



Rosa Luxemburg Stiftung