- Donnerstag, 26. Juni 2008 18.30 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Die Schwäche der DDR-Wirtschaft und das Recht auf Arbeit
Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung
Mit Prof. Dr. Klaus Schroeder, Forschungsverbund SED-Staat, Freie Universität Berlin
Die DDR ist nicht zuletzt aufgrund ihrer wirtschaftlichen Schwäche untergegangen. Die von der SED-Führung propagierte „Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik“, die eine Dominanz der Sozialpolitik gegenüber der Wirtschaftspolitik bedeutete, hat die zentralistische Planwirtschaft überfordert. Kernpunkt der Sozialpolitik war das „Recht auf Arbeit“, das mit einer „Pflicht zur Arbeit“ verbunden war. In seinem Vortrag erläutert Klaus Schroeder, welche Folgen dieses „Recht auf Arbeit“ für die DDR-Wirtschaft und die soziale Struktur und Gestaltung der DDR-Gesellschaft hatte und ob es eine „verdeckte Arbeitslosigkeit“ gab.
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Die DDR ist nicht zuletzt aufgrund ihrer wirtschaftlichen Schwäche untergegangen. Die von der SED-Führung propagierte „Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik“, die eine Dominanz der Sozialpolitik gegenüber der Wirtschaftspolitik bedeutete, hat die zentralistische Planwirtschaft überfordert. Kernpunkt der Sozialpolitik war das „Recht auf Arbeit“, das mit einer „Pflicht zur Arbeit“ verbunden war. In seinem Vortrag erläutert Klaus Schroeder, welche Folgen dieses „Recht auf Arbeit“ für die DDR-Wirtschaft und die soziale Struktur und Gestaltung der DDR-Gesellschaft hatte und ob es eine „verdeckte Arbeitslosigkeit“ gab.