- Donnerstag, 20. Oktober 2016 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Die Ungarn – von den Aufständischen zum Volk der Legitimisten
Zur Rolle der Zivilgesellschaft im politischen Ungarn 1956 und heute
Am 23. Oktober jährt sich der Jahrestag des ungarischen Volksaufstands von 1956 zum 60sten Mal. Der Aufstand der Bevölkerung, der blutig niedergeschlagen wurde, war das auslösende Moment für die spätere Mehrparteien-Demokratie.Wir möchten den 60. Jahrestag des ungarischen Volksaufstandes zur Reflexion über die Rolle der Zivilgesellschaft im ungarischen Staat nutzen. Die ungarische Wissenschaftlerin Melani Barlai von der Andrássy Universität erzählt über Ungarns Weg in die Demokratie und vergleicht sie mit Ungarns aktueller politischen Situation. In Ungarn führt die rechte Regierung von Präsident Orban ihren eingeschlagenen Kurs scheinbar ungehindert fort. Um die Zivilgesellschaft ist es dabei sehr still geworden. Nichtregierungsorganisationen erfahren Repressionen, Demonstrationen werden nicht selten gewaltsam beendet. Der Fokus der Diskussion soll auf der politischen Partizipation der ungarischen Bürger und Bürgerinnen liegen: Was hat sich geändert? Warum formiert sich heute kein bzw. kaum politischer Widerstand gegen die Entdemokratisierung des Landes?
Melani Barlai, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Andrássy Universität Budapest
im Gespräch mit Manuel Sarrazin, Europapolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion
Termin: 20.10.2016, 19 Uhr
Ort: Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, Von-Melle-Park 3, Hamburg
Der Einritt ist frei!
Eine Kooperationsveranstaltung im Stiftungsverbund der Heinrich-Böll Landesstiftungen Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern, Berlin, Baden-Württemberg und Hessen
Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer*innen zugänglich.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
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