Film und Gespräch Dienstag, 14. Januar 2020 /
Hamburg

"Die Wiese - ein Paradies nebenan"

Erster Dokumentarfilm der Filmreihe zur Sozial-ökologischen Wende

Urheber/in: Nautilusfilm. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Di., 14. Jan. 2020,
19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
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Veranstalter/in
Landesstiftung Hamburg (Umdenken)
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Sie ist das Paradies nebenan - die Wiese. Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese. Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Eine faszinierende Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist.

Die Dokumentation DIE WIESE - EIN PARADIES NEBENAN von Jan Haft führt die Zuschauer*innen ein in diese Welt, die jeder zu kennen glaubt. Der Film ist aber auch ein Aufruf zum achtsamen Umgang mit einem Lebensraum, dessen fortschreitender Rückgang schwerwiegende Auswirkungen hat. Denn gerade in den letzten Jahren hat die Qualität der ländlichen Lebensräume für den Naturschutz stark abgenommen und der Erhalt dieser artenreichen Grünlandflächen wird immer schwieriger. Die intensive Landwirtschaft hat fatale Auswirkungen: mehrfache Mahd, und Pestizideinsatz tötet massenhaft Insekten, zu viel Gülle bedroht unsere Wasserqualität oder Weiden werden zu Äckern. Gleichzeitig gäbe es diese Vielfalt ohne die Arbeit der Bauern und Bäuerinnen nicht. Sie müssen in die Lage versetzt werden, sie zu erhalten ohne ihre Existenz zu gefährden.

Im Jahr 2020 stehen wichtige Entscheidungen für die EU Landwirtschaft, das Klima und die biologische Vielfalt an: Mit der Verteilung der EU Agrarsubventionen entscheidet sich, ob mit den Milliarden-Subventionen die Agrarwende gelingen und das Insektensterben gestoppt werden kann. Denn mit gezielten Subventionen und fairen Preisen, insbesondere für Milch, sind artgerechte Tierhaltung und Biodiversitätsschutz machbar.

Anschließendes Gespräch mit:

- Gisela Bertram, Biologin und Geschäftsführerin der Stiftung Ausgleich Altenwerder
-
Uwe Schreiber, Gut Wulksfelde, Auditor für ökologischen Landbau

Moderation: Ursula Gröhn-Wittern, Agrar Koordination e.V.

 

Ort: Metropolis-Kino, Kleine Theaterstraße 10

Tickets gibt es direkt über das Metropolis-Kino für 7,50 Euro, ermäßigt 5 Euro

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Agrar Koordination und der BUND Jugend Hamburg

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg