Fachtagung Donnerstag, 21. Januar 2021 – Sonntag, 24. Januar 2021 /
Dortmund

DiG IT ALL. Performing Arts und Digitalität

Jahrestagung 2021 der Dramaturgischen Gesellschaft

Datum, Uhrzeit
Do., 21. Jan. 2021, 10.00 Uhr  –
So., 24. Jan. 2021, 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
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Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Externe Veranstaltung

Auf Einladung der Akademie für Theater und Digitalität und des Theaters Dortmund wird die Dramaturgische Gesellschaft (dg) ihre öffentliche viertägige Jahreskonferenz in Dortmund abhalten.

Die Digitale Revolution, in der wir uns befinden, ohnehin ein Epochenbruch, der alle Lebensbereiche umfasst, wird von der COVID-19-Pandemie und dem daraus abgeleiteten weltweiten Lockdown in einzigartiger Weise verstärkt und beschleunigt. Wir erleben gerade in Echtzeit die Reorganisation des öffentlichen Raumes und der Demokratie mit digitalen Mitteln. Die künftigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werden aktuell also reflektiert und neu verhandelt. Wie jede Technologie ist auch die Digitalisierung nicht neutral, sie bewirkt enorme Machtverschiebungen, Autonomieverluste und -gewinne, schafft neue Abhängigkeiten und kann bestehende Diskriminierungen zementieren oder aber auflösen. Neben ihrer technischen Dimension gilt es, ihre gesellschaftlichen, künstlerischen und ethischen Auswirkungen in den Blick zu nehmen.

Mit der vorübergehenden Schließung der Theater stellen sich die Themen und Fragen zum Verhältnis von Performing Arts und Digitalität, denen sich die Jahreskonferenz der dg 2021 widmen wird, in ganz neuer Dringlichkeit. Die zentrale Fragen für Theaterschaffende sind dabei vor allem Fragen nach der gesellschaftlichen Bedeutung von Digitalisierung und die Frage, wie sich die Ressource Theater dafür nutzen lässt, um damit Digitale Kunst zu machen und die Digitalität als gesellschaftlichen Prozess künstlerisch zu reflektieren.

Die Dramaturgische Gesellschaft vereint rund 800 Theatermacher*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, aus allen Genres und allen Organisationsformen des Theaters, sowie Verleger*innen, Journalist*innen und Studierende. Sie ist eine offene Plattform für den Austausch über die künstlerische Arbeit, die Weiterentwicklung von Ästhetiken, Produktionsweisen und die gesellschaftliche Positionsbestimmung des Theaters. Die Heinrich-Böll-Stiftung wird mit ihrem Referenten für Kulturpolitik und Neue Medien, Christian Römer, als Podiumsgast auf der Konferenz vertreten sein. 

Veranstaltungsort:
Treffen am ersten Konferenzwochenende 23./24.1.21 auf Mozilla HubsMozilla Hubs.

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