Diskussion Donnerstag, 19. November 2020

Digitale Landluft und städtische Entlastung

Aus unserer Reihe: Corona und die Folgen für den öffentlichen Raum

Flughafenrunde. Urheber/in: Robert Brands. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Do., 19. Nov. 2020,
17.30 – 18.45 Uhr In meinem Kalender speichern

Weitere Termine:
05. Nov. 2020
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
Eintritt frei
Veranstalter/in
Landesstiftung Hamburg (Umdenken)

Die Pandemie wirkt sich auf alles und Jede aus – allerdings in unterschiedlichen Spielarten. So sind auch Stadt und Land nicht in gleicher Weise betroffen. Gegenüber der Dichte in der Stadt bietet der ländliche Raum den Vorteil von Bewegungsfreiheit. Dagegen kommt der digitale Schub in ländlichen netzschwachen Regionen schlechter an und führt ggf. zu ungleicher Teilhabe bei Homeschooling, Homeoffice und überhaupt den zunehmenden digitalen Angeboten. Was bedeutet Corona für das Stadt-Land-Gefälle und gibt es eventuell positive Aspekte der Entwicklung, die zu neuen Politikansätzen führen können?

Über diese und weitere Fragen diskutieren
Ricarda Pätzold – Deutsches Institut für Urbanistik
Hilal Sezgin – Journalistin, Publizistin und Autorin von „Landleben. Von einer, die rauszog“.

Moderation Dr. Hilke Marit Berger – CityScience Lab der HafenCity Universität Hamburg

 
Die Reihe findet auf zoom statt.
Die Zugangsdaten werden einen Tag zuvor verschickt.
Anmeldungen bitte an info@boell-hamburg.de.
Eine Veranstaltungsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und dem CityScience Lab der HafenCity Universität Hamburg
         
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Hintergrund zur Reihe:
Demokratie hat einen Ort und das ist der Öffentliche Raum. Hier werden Demokratie und Gesellschaft erlebt, gelernt und gelebt. Öffentliche Räume sind all die Räume über die alle Menschen Zugang zu öffentlichen Gütern haben. Vor dem Hintergrund der Pandemie erfährt der öffentliche Raum gravierende Eingriffe. Offen bleibt, inwiefern sich diese dauerhaft auswirken werden und welche grundlegenden Veränderungen sie hervorrufen werden. Damit erlangt der öffentliche Raum eine neue Aktualität, der wir mit der vierteiligen Veranstaltungsreihe Rechnung tragen.
Nach einer Auftaktveranstaltung, die einen allgemeinen Blick auf die Veränderungen des öffentlichen Raums wirft, folgen weitere Veranstaltungen zu Raumfragen mit Blick auf Schulbildung, die Szene der Subkultur und dem Stadt-Land-Gefälle in Corona-Zeiten.
Grundsätzlich wollen wir in der Reihe gemeinsam diskutieren warum öffentliche Räume wichtig sind und warum wir uns immer wieder um sie kümmern müssen.