- Donnerstag, 06. Dezember 2007 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Diskussion: Sex, drugs & control - Sicherheitsdiskurse und -strategien im und um das Sexgewerbe
In der 5. Veranstaltung unserer Reihe `Schöne neue Stadt` wird Jenny Künkel mit uns über die Kontrolle von Sexarbeit in der neoliberalen Stadt diskutieren.
`Sicherheit` wird mit Blick auf das Sexgewerbe auf zweierlei Weise thematisiert: Feministische Studien untersuchen die Strategien von Sexarbeiter_innen zum Schutz vor physischer und psychischer Gewalt. Die Literatur zur neoliberalen Stadtumstrukturierung kritisiert Verdrängung von Prostitution -- zur `Sicherheit` von AnwohnerInnen oder InnenstadtbesucherInnen (vor sichtbarer Armut & `unmoralischem` Verhalten). Der Beitrag betrachtet beide Seiten als Teil vermachteter Arrangements auf lokaler Ebene, in denen existierende Hierarchien im Sexgewerbe verschärft werden. Vor dem Hintergrund zunehmender Städtekonkurrenz wird das Sexgewerbe in `gute` und `schlechte` Prostitution gespalten. Auf der einen Seite sind v.a. drogenkonsumierende SexarbeiterInnen verstärkt Verdrängungspolitiken und der Intoleranz von AnwohnerInnen aber auch von KollegInnen ausgesetzt. `Hübsche` `sichere` und `saubere` Prostitution wird dagegen -- wenngleich streng kontrolliert -- in reduzierter Form als großstädtische Kulisse geduldet oder in das Stadtmarketing integriert.
`Sicherheit` wird mit Blick auf das Sexgewerbe auf zweierlei Weise thematisiert: Feministische Studien untersuchen die Strategien von Sexarbeiter_innen zum Schutz vor physischer und psychischer Gewalt. Die Literatur zur neoliberalen Stadtumstrukturierung kritisiert Verdrängung von Prostitution -- zur `Sicherheit` von AnwohnerInnen oder InnenstadtbesucherInnen (vor sichtbarer Armut & `unmoralischem` Verhalten). Der Beitrag betrachtet beide Seiten als Teil vermachteter Arrangements auf lokaler Ebene, in denen existierende Hierarchien im Sexgewerbe verschärft werden. Vor dem Hintergrund zunehmender Städtekonkurrenz wird das Sexgewerbe in `gute` und `schlechte` Prostitution gespalten. Auf der einen Seite sind v.a. drogenkonsumierende SexarbeiterInnen verstärkt Verdrängungspolitiken und der Intoleranz von AnwohnerInnen aber auch von KollegInnen ausgesetzt. `Hübsche` `sichere` und `saubere` Prostitution wird dagegen -- wenngleich streng kontrolliert -- in reduzierter Form als großstädtische Kulisse geduldet oder in das Stadtmarketing integriert.
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