- Montag, 12. Oktober 2009 09.30 – 15.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Durchgängige Sprachbildung in Berlin: Kontinuierlich und systematisch
veranstaltet von `Friedrich Ebert Stiftung`
Fachkonferenz
Durchgängige Sprachbildung in Berlin: Kontinuierlich und systematisch
Sprachbildung ist einer der wichtigsten Schlüssel, um Bildungsbenachteiligungen von Kindern und Jugendlichen abzubauen. Durchgängige Sprachbildung muss daher einrichtungsübergreifend und in allen Lern- und Lebenssituationen der Kinder stattfinden. Um dies sicher zu stellen, muss ein verbindlicher Rahmen geschaffen werden. In Berlin ist es gelungen, nach dem Modellprogramm Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (FörMig), an dem sich das Land Berlin zusammen mit neun anderen Bundesländern beteiligt hat, ein Transferprogramm aufzulegen, um in den nächsten vier Jahren durchgängige Sprachbildung in der Stadt zu verbreiten und weiter zu entwickeln. Das Konzept weist drei Dimensionen der Durchgängigkeit auf:
-Kontinuität der Sprachbildung von der Kita bis zum Übergang in den Beruf,
-Verantwortung jeweils einer gesamten Bildungseinrichtung für die Sprachbildung („Sprachbildung in allen Fächern“) unter Einbeziehung von Familien und weiterer Partner sowie
-Aufbau sprachlicher Fähigkeiten von der Alltags- bis zur Bildungssprache, deren Beherrschung für den Schulerfolg vorausgesetzt wird.
Auf unserer Tagung wollen wir Ihnen das Konzept vorstellen und mit Ihnen in Foren diskutieren, wie es eine Systematisierung im Berliner Schulalltag erfahren kann.
10.00 Uhr Eröffnung
Nicole Zeuner, Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
10.10 Uhr Bildungsreform in Berlin – Aufstieg durch Bildung
Claudia Zinke, Staatssekretärin für Bildung, Senatsverwaltung für Bildung, Forschung und Wissenschaft
10.30 Uhr Sprachenvielfalt – Chancengleichheit: Bilanz des Modellprogramms FörMig
Prof. Dr. Ingrid Gogolin
Universität Hamburg, Sprecherin des FörMig-Programmträgers
11.10 Uhr FörMig-Transfer: Perspektiven für die Weiterentwicklung durchgängiger Sprachbildung in Berlin
Andreas Heintze, FörMig Berlin
11.40 Uhr Rundgang durch die Ausstellung mit Mittagsimbiss
13.10 Uhr Foren
1. Der rote Faden der Sprachdiagnose und Sprachbildung von der Kita bis zum Ende der Schulanfangsphase
2. Kooperation von Schule und Eltern mit Migrationshintergrund – Wie kann sie gelingen?
3. Sprachförderlicher Unterricht in allen Fächern (Sekundarstufe I)
4. Bildungsnetze spinnen – Erfahrungen aus lokalen und regionalen Bildungsnetzwerken in Berlin
14.45 Uhr Professionelle Lerngemeinschaften als Motoren der Unterrichtsentwicklung
– Erfahrungen aus der Praxis der Grundschule Kleine Kielstraße
Jan von der Gathen, Dipl.Pädagoge und Lehrer, Sprecher der Steuergruppe Grundschule Kleine Kielstraße, Dortmund
15.20 Uhr Ende der Veranstaltung
Friedrich Ebert Stiftung
Durchgängige Sprachbildung in Berlin: Kontinuierlich und systematisch
Sprachbildung ist einer der wichtigsten Schlüssel, um Bildungsbenachteiligungen von Kindern und Jugendlichen abzubauen. Durchgängige Sprachbildung muss daher einrichtungsübergreifend und in allen Lern- und Lebenssituationen der Kinder stattfinden. Um dies sicher zu stellen, muss ein verbindlicher Rahmen geschaffen werden. In Berlin ist es gelungen, nach dem Modellprogramm Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (FörMig), an dem sich das Land Berlin zusammen mit neun anderen Bundesländern beteiligt hat, ein Transferprogramm aufzulegen, um in den nächsten vier Jahren durchgängige Sprachbildung in der Stadt zu verbreiten und weiter zu entwickeln. Das Konzept weist drei Dimensionen der Durchgängigkeit auf:
-Kontinuität der Sprachbildung von der Kita bis zum Übergang in den Beruf,
-Verantwortung jeweils einer gesamten Bildungseinrichtung für die Sprachbildung („Sprachbildung in allen Fächern“) unter Einbeziehung von Familien und weiterer Partner sowie
-Aufbau sprachlicher Fähigkeiten von der Alltags- bis zur Bildungssprache, deren Beherrschung für den Schulerfolg vorausgesetzt wird.
Auf unserer Tagung wollen wir Ihnen das Konzept vorstellen und mit Ihnen in Foren diskutieren, wie es eine Systematisierung im Berliner Schulalltag erfahren kann.
10.00 Uhr Eröffnung
Nicole Zeuner, Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
10.10 Uhr Bildungsreform in Berlin – Aufstieg durch Bildung
Claudia Zinke, Staatssekretärin für Bildung, Senatsverwaltung für Bildung, Forschung und Wissenschaft
10.30 Uhr Sprachenvielfalt – Chancengleichheit: Bilanz des Modellprogramms FörMig
Prof. Dr. Ingrid Gogolin
Universität Hamburg, Sprecherin des FörMig-Programmträgers
11.10 Uhr FörMig-Transfer: Perspektiven für die Weiterentwicklung durchgängiger Sprachbildung in Berlin
Andreas Heintze, FörMig Berlin
11.40 Uhr Rundgang durch die Ausstellung mit Mittagsimbiss
13.10 Uhr Foren
1. Der rote Faden der Sprachdiagnose und Sprachbildung von der Kita bis zum Ende der Schulanfangsphase
2. Kooperation von Schule und Eltern mit Migrationshintergrund – Wie kann sie gelingen?
3. Sprachförderlicher Unterricht in allen Fächern (Sekundarstufe I)
4. Bildungsnetze spinnen – Erfahrungen aus lokalen und regionalen Bildungsnetzwerken in Berlin
14.45 Uhr Professionelle Lerngemeinschaften als Motoren der Unterrichtsentwicklung
– Erfahrungen aus der Praxis der Grundschule Kleine Kielstraße
Jan von der Gathen, Dipl.Pädagoge und Lehrer, Sprecher der Steuergruppe Grundschule Kleine Kielstraße, Dortmund
15.20 Uhr Ende der Veranstaltung