- Mittwoch, 12. August 2009 – Montag, 31. August 2009 In meinem Kalender speichern
eARTh vision – Kunst als internationale Sprache der Verständigung
Ausstellung
Ganz im Sinne der kürzlich auch von Deutschland ratifizierten UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen steht die Ausstellung „eARTh vision“ für die Vision von Integration, Teilhabe und interkulturelle Verständigung. Kunst spiegelt die unterschiedlichen Lebenssituationen von Menschen mit Handicaps in aller Welt, die hierzulande wenig bekannt sind. Niemals zuvor ist es gelungen, eine derart internationale Werkschau von Künstlern mit Behinderungen zusammenzuführen. Kunst als internationale Sprache der Verständigung ist daher das Leitmotiv dieser faszinierenden Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderungen aus 25 Nationen der Erde wie Japan, Brasilien, Elfenbeinküste, Saudi Arabien und zahlreichen europäischen Ländern.
Letzte Station einer langen Reise und abschließender Höhepunkt für die einzigartige internationale Wanderausstellung „eARTh vision“ ist die Heinrich-Böll-Stiftung im Herzen Berlins. Poetisch, ansprechend und erfrischend anders ist die der rote Faden der Ausstellung. Sechs Themenkomplexe wurden zusammengefasst, die alle Menschen bewegt, ob behindert oder nicht behindert, ob schwarz oder weiß, ob arm oder reich. Nachdem die Ausstellung durch die Schweiz, Österreich, Süddeutschland und zuletzt Italien getourt ist, werden nun in der Heinrich-Böll-Stiftung ca. 30 von insgesamt 120 Arbeiten als Abschlusshöhepunkt und letzte Station der Reise gezeigt, bevor die Arbeiten wieder in alle Welt die Heimreise zu den Künstlern antreten.
Die Anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen im St.
Josefs-Stift Eisingen hat mit der Unterstützung und Förderung der Regierung von
Unterfranken und Aktion Mensch dieses Projekt initiiert und begleitet.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin